Vier Jahre Fußgänger

Recht Freiheitsstrafe für "Auto-Rambo"

Rambomanieren haben einen Autofahrer für vier Jahre zum Fußgänger gemacht. Der Pkw-Fahrer hatte seinen Hund auf einen Radfahrer gehetzt, der seiner Meinung nach einen Feldweg nicht schnell genug zur Durchfahrt mit seinem Pkw freigemacht hatte. Zudem hatte er einen anderen Radler auf einem Gehweg von hinten angefahren, nachdem es zuvor zu gegenseitigen Provokationen gekommen und der Außenspiegel seines Fahrzeugs abgetreten worden war. Strafrechtlich wurde der "Rambo im Auto" natürlich auch verurteilt: zu einer Freiheitsstrafe von insgesamt drei Jahren. Gründe: versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Entfernen vom Unfallort (LG Braunschweig, 9 Ks 3/12).