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Vierschanzentournee: Jens Weißflog nennt einige Favoriten

Skispringen "Floh vom Fichtelberg" gewann selbst viermal die Vierschanzentournee

Oberwiesenthal. 

Oberwiesenthal. Wenn am 6. Januar die Vierschanzentournee, die seit 1953 jährlich um den Jahreswechsel herum in Deutschland und Österreich stattfindet, endet, dann ist es genau 25 Jahre her, dass Skisprunglegende Jens Weißflog in Bischofshofen seinen vierten Tournee-Gesamtsieg unter Dach und Fach brachte. Damit war der heute 56-Jährige 15 Mal am Start und schrieb sich in den Jahren 1984, 1985, 1991 und 1996 in die Siegerliste ein. Der Oberwiesenthaler, der auch als "Floh vom Fichtelberg" bekannt wurde und am 30. Dezember 1980 sein Weltcup-Debüt gab, hat dabei das Alleinstellungsmerkmal, die Tournee-Gesamtsiege sowohl im Parallel- als auch im V-Stil gewonnen zu haben.

Nun meldet sich die Skisprunglegende im Vorfeld der 69. Auflage der Tournee zu Wort. Dabei verrät Jens Weißflog, wen er bezüglich des Gesamtsieges auf der Rechnung hat: "Wir haben ein paar Favoriten, darunter der Norweger Halvor Egner Granerud. Das wirft die Frage auf, ob man Markus Eisenbichler und Karl Geiger aus deutscher Sicht mit dazu zählen darf oder muss. Manchmal wird es dann auch ein lachender Dritter. Natürlich finde ich es schade, dass kein Zuschauer die Schanzenanlagen betreten darf. Aus Sicht der Sportler finde ich es etwas leichter, da die Erwartungshaltung der Zuschauer wegfällt. Aus meiner Sicht ist es trotzdem sehr ungewöhnlich, vor leeren Rängen zu springen.

Das Stadion ist still, aber das kann eben durchaus auch den Druck nehmen. Ganz besonders freue ich mich für Martin Hamann, dass er sich in der Tourneemannschaft stabil reingesprungen hat. Falls er zwei Platzierungen unter den ersten zehn schafft, ist es für ihn natürlich ein Erfolg. Richard Freitag denke ich, braucht noch ein Stück, um in die Erfolgsspur zurückzufinden. Doch es ist auf alle Fälle noch nicht sein Karriereende", konstatiert der dreifache Olympiasieger und dreifache Weltmeister, Jens Weißflog.