Visionäre Pläne für die Zukunft vor Ort

Neujahrsempfang Visionen für Annaberg-Buchholz

Annaberg-B. 

Annaberg-B. Es war ein Neujahrsempfang der etwas anderen Art, der am vergangenen Freitag zahlreiche Besucher an die Eisbahn in Annaberg-Buchholz lockte. Die Teppiche waren ausgerollt und mittendrin sorgten gleich drei junge Mädchen sowie eine Feuershow, die Schultheatergruppe des Landkreis-Gymnasiums und wunderbare Filmmusiken für Furore.

Zugleich wurde es visionär: Denn die 12-jährige Frieda bekam einen Brief aus der Zukunft. Einen Brief den sie sich mit 28 Jahren, also im Jahr 2035 selbst geschrieben hatte und worin sie sagt: "Damals sagte der OB in seiner Rede, dass es in Annaberg-Buchholz einen Forschungscampus für die Bahn, eine neue Bildungsstätte für Lehrer, außerdem eine neue Hochschule, ein neues Industriegebiet und eine neu gestaltete Fußgängerzone geben soll. Damals dachte ich: Das sind ja ganz schön viele Pläne, hoffentlich wird etwas davon wahr, das wäre ja schön. Heute muss ich sagen, in den letzten Jahren habe ich miterlebt, wie diese Visionen zur Wirklichkeit und für mich zur ganz konkreten Zukunft wurden."

Die Forschungslandschaft und die automatisierte Bahn stehen auf der Agenda

In seiner Neujahrsansprache ging Oberbürgermeister Rolf Schmidt darauf ein und betonte: "Ja, es ist unser Plan und dafür arbeiten wir: Unser Annaberg-Buchholz, die Hauptstadt des Erzgebirges soll noch mehr zu einer wirklich liebens- und lebenswerten Stadt werden." Nach einer Aufzählung, was alles in der Stadt bereits erreicht wurde und was super funktioniert, erläuterte der OB die Pläne mit denen dies erreicht werden kann. Dazu gehören unter anderem eine Hochschul- und Forschungslandschaft mit einer Außenstelle der TU Chemnitz im Unteren Bahnhof und der Forschung an der digitalen und automatisierten Zukunft der Bahn im Erzgebirge.

Zukunftsträchtig ist ebenso die Lehrerausbildung, bei der bereits ab August Referendare für den Unterricht an Grundschulen studieren können, das neue Industriegebiet, neue Eigenheimstandorte und eine Flaniermeile in der Fußgängerzone. Auch werden in den nächsten Wochen Entscheidungen für die Mitteldeutsche Hochschule "Adam Ries" gefällt. Dort ist zur Zeit das Thema Pflegewissenschaften IT und BWL in der Diskussion.