Vollsperrung: Hochwasserschäden werden beseitigt

Massnahme Kühnhaider Straße in Amtsberg nicht mehr befahrbar

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Bei der Info-Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus in Dittersdorf hat Planer Jürgen Taubner (re.) Anwohner, wie Günther Neukirchner (li.) erklärt, was auf sie zukommt. Foto: R. Wendland

Amtsberg. Weitere Schäden, die das Hochwasser im Mai/Juni 2013 angerichtet hat, sollen jetzt in Dittersdorf beseitigt werden. Beim Hochwasser sind dort die Straßenstützmauer der Kühnhaider Straße sowie zwei Brücken beschädigt worden.

Ganz konkret geht es im ersten Schritt jetzt um einen 500 Meter langen Abschnitt zwischen der Dittersdorfer Straße und der Schwarzenberger Straße. Etwa 100 Meter umfasst dann der zweite Abschnitt im Bereich der Kühnhaider Straße 34 bis 38. Allein die Stützmauer umfasst 500 Meter. Geplant ist eine Gabionen-Bauweise. Was die Kosten angeht, so spricht Robert Regener, Geschäftsführer der Wohnungsbaugesellschaft Lößnitz mbH von 3 Millionen Euro, die investiert werden und die zu 100 Prozent gefördert sind.

Einschränkungen während der Baumaßnahmen

Die Anwohner sind jetzt bei einem Treffen im Feuerwehrgerätehaus in Dittersdorf aufgeklärt worden, was auf sie zukommt. Die Ausführungsplanung für die Maßnahme liegt vor. Diese soll noch im Februar starten und voraussichtlich bis Anfang 2019 dauern. In diesem Zeitraum wird die Kühnhaider Straße voll gesperrt sein. Die Umleitung erfolgt über die Ortslage Kühnhaide der Stadt Zwönitz.

Grundstücke teils nicht mehr mit Auto erreichbar

Wie Robert Regener am Montag erklärte, sei das Problem des Schulbusses, das angesprochen worden ist, mittlerweile mit dem Verkehrsunternehmen geklärt: "Der Schülerverkehr funktioniert trotz Baumaßnahme. So werden sowohl unten im Bereich Ziegelhüttenweg als auch oben an der Buswende-Schleife Haltestellen eingerichtet sein." Anwohner müssen während der Baumaßnahme mit einigen Einschränkungen zurechtkommen. Wie Planer Jürgen Taubner vom Ingenieurbüro Taubner in Schneeberg erklärt, sei es aber gewährleistet, dass Anwohner auf ihre Grundstücke gelangen - zumindest fußläufig. Die Erreichbarkeit per Auto könne man allerdings nicht garantieren. Die Baustelle wandert. Es wird immer in 50-Meter-Stücken gebaut, fügt Robert Regener an. Was die Entsorgung angeht, wird es drei Sammelpunkte geben.