Vom Fenster aus: Mann blendet Polizeifahrzeug im Erzgebirge mit Laserpointer

Mit einem Laserpointer soll ein Mann in der Nacht zu Freitag gezielt Polizeibeamte geblendet haben – nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Chemnitz.

Oelsnitz/Erzg.

In der Nacht zu Freitag bemerkten zwei Polizeibeamte, 27 und 29 Jahre alt, während ihrer Streifentätigkeit in der Unteren Hauptstraße mehrfach einen grellen Lichtstrahl. Ein zunächst unbekannter Täter versuchte offenbar wiederholt, die Einsatzkräfte gezielt mit einem Laserpointer zu blenden.

Fenster als Ausgangspunkt lokalisiert

Bei der Suche nach der Quelle des Lichtstrahls konnten die Polizisten ein Fenster eines Mehrfamilienhauses in derselben Straße als Ursprung ausmachen. In der betreffenden Wohnung trafen sie auf einen 44-jährigen deutschen Mann.

Tat zunächst bestritten

Der Mann bestritt zunächst, die Beamten mit einem Laserpointer geblendet zu haben, übergab jedoch ein entsprechendes Gerät. Dieses konnte augenscheinlich keinen Laserstrahl erzeugen, der für den Vorfall verantwortlich gewesen sein könnte.

Durchsuchung angeordnet

Da davon auszugehen war, dass sich das tatsächliche Tatmittel weiterhin in der Wohnung befand, ordnete die Staatsanwaltschaft Chemnitz eine Durchsuchung an. Im Verlauf dieser Maßnahme übergab der 44-Jährige einen weiteren Laserpointer, der schließlich als Beweismittel sichergestellt wurde.

Ermittlungen laufen

Gegen den Mann wird nun ermittelt. Weitere Angaben zu möglichen strafrechtlichen Konsequenzen sind derzeit noch nicht bekannt.

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