Vom Leichtathletikstadion zur modernen Fußballarena: Wie das Erzgebirgsstadion zu Aues neuem Zuhause wurde

80 Jahre FC Erzgebirge Aue - Teil 7: Königsblaue bei der Stadioneröffnung

Aue-Bad Schlema

Knapp 20 Millionen Euro hat der Umbau des Erzgebirgsstadions in den Jahren 2015 bis 2017 gekostet. Mit dem Abriss der Westtribüne und der Entfernung der lilafarbenen Tartanbahn wurde das ehrgeizige Vorhaben in Angriff genommen.

Umbau der Tribünen

Die Westtribüne wurde als Stehplatztribüne als Erstes fertiggestellt. Erst danach entstand die Haupttribüne mit integrierten VIP-Bereichen, Funktionsräumen und Büros. Das Hauptgebäude hat Richtung der Trainingsplätze eine markante Glasfassade und erstrahlt natürlich ganz in lila.

In einem letzten Schritt erfolgte der Abriss der Südtribüne und der Neubau selbiger. Im Osten entstand der Gästeblock.

Reine Fußballarena

Das einstige Fußball- und Leichtathletikstadion wurde zur reinen Fußballarena, die rund 15.000 Menschen Platz bietet. Die Zuschauerränge sind komplett überdacht, störende Säulen, die den Blick einschränken gibt es nicht mehr. Erstes Spiel im fertigen Neubau war die Begegnung am 26. Januar 2018 gegen Eintracht Braunschweig. Die Veilchen unterlagen 1:3. Das offizielle Eröffnungsspiel war am 29. Juli desselben Jahres ein Test gegen Schalke 04. Die Königsblauen unterlagen den Gastgebern mit 0:1. Trainer des Bundesligisten war Domenico Tedesco.

Das Spiel und das damit verbundene Stadionfest erlebten mehr als 15.000 Fans mit. So war es an diesem Tag auch möglich, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Auch die Mannschaftsräum standen für Besucher offen.

Energieversorger sichert sich Namensrechte

Eigentümer des Eins-Erzgebirgsstadions ist der Erzgebirgskreis. Im Sommer 2025 hat sich der Energieversorger Eins die Namensrechte an der Spielstätte des FC Erzgebirge Aue gesichert.

 

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