Vom Würstchendreher bis zum Weitenmesser: Hier passt alles

Verein Großes Lob für Schülercup des WSV 08 Johanngeorgenstadt

Johanngeorgenstadt. 

Johanngeorgenstadt. Obwohl der WSV 08 Johanngeorgenstadt in den beiden Altersklassen, die beim kleinen DSV-Schülercup startberechtigt sind, keine Athleten hat, richtete er selbigen aus. Überhaupt fiel beim Blick auf die Startliste auf, dass kaum Sportler aus der Region vertreten waren. "Konkret in diesen Altersklassen haben wir eine Lücke", bedauert Kampfrichter Olaf Beyer.

WSV-Eigengewächs Georg Neubert startet mittlerweile im Großen Schülercup und auch in den anderen erzgebirgischen Vereine sehe es in dieser Altersgruppe eher mau aus. Obwohl momentan kein einziger Lokalmatador vom Schülercup in der Bergstadt profitiert, denken die Johanngeorgenstädter nicht ans Aufgeben. "Wenn wir auch noch unser Engagement zurückfahren, würden wir dem Sport einen Bärendienst erweisen", so Olaf Beyer und spricht damit seinen Vereinskollegen aus der Seele.

Der Nachwuchs kommt dabei etwas zu kurz

Und das wissen auch die Verantwortlichen beim Deutschen Skiverband zu schätzen: "Es gibt hier einfach nichts zu kritisieren. Das Team funktioniert - von dem, der die Würstchen dreht bis hin zum Weitenmesser", sagt Sportwart Timo Drebs: "So wird nur hier der Schülercup zelebriert. Das gibt es nirgendwo anders: Die Startnummern mit dem eigenen Namen werden sehr gern getragen. Das Feuerwerk, die Lasershow und die starke Einlaufzeremonie - das gefällt unseren Sportlern."

Leider sei es so, dass viele Vereine zwar einen Weltcup ausrichten wollen, doch für die Nachwuchswettbewerbe wenig übrig haben. Das berge die Gefahr, dass irgendwann niemand mehr von unten nachkäme.