Von 90 auf 1.000 Quadratmeter

Firmengeschichte Sportgeschäft feiert 25. Geburtstag in Schwarzenberg

Die Erfolgsgeschichte von Intersport Glass in Schwarzenberg beginnt im Frühjahr 1990 in den ehemaligen Geschäftsräumen der "Leuchte". Auf zirka 90 Quadratmetern wagte Unternehmer Michael Beck, inspiriert durch Langlauftrainer Steffen Schulze aus Schwarzenberg, den Schritt ins Erzgebirge. 25 Jahre ist das her. Unbeleckt war Beck nicht, denn im fränkischen Marktredwitz steht das Stammhaus von Intersport Glass und dieses betrieb Beck schon länger sehr erfolgreich. Heute gibt es Intersport Glass in Aue, Marktredwitz und eben in Schwarzenberg.

Das Abenteuer im Erzgebirge nahm Michael Beck mit Steffen Schulze gemeinsam in Angriff, der mit Eröffnung als Filialleiter fungierte, sich später aber ebenfalls mit einem Sportgeschäft selbstständig machte. Ein Problem habe Beck nicht damit. Es gäbe kein verbissenes Konkurrenzdenken, sondern bei Bedarf eher schon eine Kooperation und das obwohl Sport Schulze ebenfalls in Schwarzenberg ansässig ist.

"Zu den weiteren Mitarbeitern gehörten damals Karin Zobel, Gisela Milius, Monika Lenk, Dieter Kopp und Conny Schreiber", zählt Beck auf. Letztgenannte ist heute stellvertretende Filialleiterin. "Mit ihr und Filialleiter Uwe Rudolph hat sich der Standort Schwarzenberg bestens entwickelt."

In Zahlen heißt das: Aus den 90 Quadratmetern und einem riesigen Lager in der ehemaligen Leuchte wurden schon bald 250 Quadratmeter Verkaufsfläche. Michael Beck erinnert sich noch gut: "Wir haben einfach die Wände zum ehemaligen Kurzwarengeschäft durchgebrochen - alles ohne Genehmigung. Das war damals einfach so." Doch nach etwa zwanzig Jahren reichten auch die 250 Quadratmeter nicht mehr aus. Direkt an der Bahnhofstraße, dort wo einst die Tombola stand, baute das Unternehmen 2011 ein neues Geschäftshaus. "Unsere Verkaufsfläche heute ist mehr als 1000 Quadratmeter groß." Innerhalb von vier Monaten entstand das dunkelrote Gebäude in Stahlbetonbauweise und prägt heute das Bild der Flaniermeile.