Von ASZ bis ZP - alles möglich

Verkehr Traditionelle KfZ-Kennzeichen ohne Bürokratie und Zusatzkosten

Der Run auf die Kfz-Zulassungsstellen kann beginnen. Denn ab sofort ist es möglich, in Sachsen neben den aktuellen Kfz-Kennzeichen insgesamt 45 ehemalige Kennzeichen wieder prägen zu lassen, die es im Freistaat vor den entsprechenden Verwaltungsreformen gegeben hat. Nach geltendem Recht dürfen damit neu zugelassene Autos traditionelle Nummernschilder künftig wieder bekommen. Das hat Sachsens Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) bekannt gegeben. Im Erzgebirgskreis sind das Nummernschilder wie ERZ; ANA; ASZ; AU; MAB; MEK; STL; SZB und ZP. Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag: "Endlich kehren die liebgewordenen Kürzel und damit ein Stück regionale Identität wieder zurück, dafür haben wir im Land und auf Bundesebene lange gekämpft. Die beliebten Kennzeichen, die teils durch Gebietsreformen in den vergangenen Jahren auf den Nummernschildern verloren gegangen waren, sind jetzt wieder möglich - und zwar ohne bürokratischen Mehraufwand und ohne zusätzliche Kosten für die Bürger bei Neuzulassung." Übrigens ist Sachsen jetzt das erste Bundesland, in dem die Altkennzeichen wieder eingeführt werden. Für Holger Zastrow bedeutet das: "Politik muss sich um die großen Themen wie einen schuldenfreien Haushalt und die Schulpolitik ebenso kümmern, wie um die kleinen Themen, die die Menschen vor Ort bewegen. Und dazu gehört eben auch die Wiedereinführung der alten Kfz-Kennzeichen, die auch von vielen Städten und Gemeinden gewünscht wurde. Viele Autofahrer wollen ihre Heimatverbundenheit auch mit dem Kennzeichen zeigen - und das dürfen sie jetzt wieder." Eine Übersicht aller Kfz-Kennzeichen, die jetzt in den Landkreisen wieder möglich sind gibt es im Internet unter www.medienservice.sachsen.de/medien/assets/download/96426.