Vorbereitungen für das Fahrturnier laufen auf Hochtouren

Fahrsport Ein- und Zweispänner messen ihre Kräfte auf der Pfaffenhainer Länge- Kreismeisterschaft wird mit ausgetragen

Seifersdorf. 

Seifersdorf. Beim Reit- und Fahrverein Seifersdorf laufen aktuelle die letzten Vorbereitungen für das Fahrturnier am 26. Mai auf der Pfaffenhainer Länge auf Hochtouren.

Los geht's am Turniertag 8.30 Uhr. Die Wettbewerbe sind in Klassen unterteilt. Die letzte Prüfung des Tages beginnt 17 Uhr. Wie Bianca Köhler vom Reit- und Fahrverein Seifersdorf erklärt, werden insgesamt 21 Zweispänner, 13 Einspänner und 6 Starter in der Eignungsprüfung, die eine Jungpferdprüfung ist, an den Start gehen.

Das Beste rausholen

Bianca Köhler selbst hat zwei Einspänner am Start, ein junges Pferd und ein erfahrenes. In Seifersdorf wird im Rahmen des Fahrturnieres die Kreismeisterschaft ausgetragen. "Dort werden wir natürlich sehen, dass wir etwas erringen können", sagt Köhler. Die 46-jährige und ihr Mann sind die zwei Einzigen im Verein, die den Fahrsport turniermäßig betreiben. Ansonsten gibt es Mitglieder, die den Fahrsport eher als Hobby betreiben, ohne sich dem unmittelbaren Wettbewerb zu stellen.

Bianca Köhler ist seit 30 Jahren mit dem Pferdesport verbunden als Helfer, Beifahrer und Veranstalter und seit acht Jahren ist sie selbst im Fahrsport aktiv und fährt auf Turniere. Sie fährt Einspänner in der Klasse A und Klasse M. Vor heimischer Kulisse will sie natürlich versuchen das Beste rauszuholen. Bianca Köhler weiß genau, worauf es ankommt, denn die 46-jährige ist zusätzlich auch Turnierrichterin fürs Fahren.

Bei den Prüfungen mitfiebern

"In Seifersdorf beim Fahrturnier gibt es die Dressur und das Hindernisfahren. In der Dressur ist die Harmonie zwischen Fahrer und Pferd besonders wichtig." Die Schwierigkeit bestehe daran, dass man lediglich die Zügel und die eigene Stimme zur Verfügung hat. Ein Reiter habe es da etwas einfacher, weil er viel näher am Pferd dran ist. Seit 50 Jahren gibt es seitens des Reit- und Fahrverein Seifersdorf Turniere. "Zu DDR-Zeiten hatten wir die Vierspänner-Qualifikationsturniere. Doch in der heutigen Zeit ist der Vierspänner-Sport von den Aktiven kaum noch zu stemmen", sagt Köhler. Deshalb konzentriert man sich auf Ein- und Zweispänner.

Der Aufwand, den man betreibt, um mit einem Fahrpferd auf Turnier zu fahren, ist wesentlich höher als wenn ein Reiter mit einem Dressur- und Springpferd auf Tour ist. In Seifersdorf können sich Zuschauer auf Pferdesport pur freuen und mitfiebern bei den Prüfungen.