Landesgartenschau im Erzgebirge: So ist der Plan für das Mega-Event

Genussweg macht verschiedene Landschaften erlebbar

Aue-Bad Schlema

Vom Wismutschacht zur Blütenpracht! – das Motto steht für die 10. Sächsische Landesgartenschau vom 24. April bis 3. Oktober 2027 in Aue-Bad Schlema. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Ministerin Barbara Klepsch besucht das Gelände

Heute hat Sachsens Kultur- und Tourismus-Ministerin Barbara Klepsch zusammen mit Bernd Birkigt, Geschäftsführer der Landesgartenschau-Gesellschaft und Baubürgermeister Jens Müller das Gelände der zukünftigen Landesgartenschau, das in Summe rund 27 Hektar Fläche umfasst, besichtigt.

Klepsch zeigt sich begeistert und freut sich auf die Landesgartenschau, wie sie sagt: „Das Areal ist sehr klug angelegt. Es ist eine totale Aufwertung für den Kurort selbst und für das Kurpark-Gelände.“

Landesgartenschau als Impuls für den Tourismus

Klepsch sieht die Kurorte im touristischen Sinne als Leuchttürme und die Landesgartenschau sei ein weiterer Mosaikstein dafür, den Tourismus in Sachsen und speziell im Erzgebirge weiterzuentwickeln.

Bauarbeiten bereits in vollem Gange

Aue-Bad Schlemas Baubürgermeister Jens Müller sagt mit Blick auf den Vorbereitungsstand: „Es ist viel passiert in den letzten Wochen und Monaten und die Bauarbeiten sind voll im Gange.“

In Bad Schlema hat man keine, wie sonst typische Brachfläche, sondern einen bestehenden Kurpark. „Dieser ist in die Jahre gekommen und durch die Landesgartenschau wollen wir das Areal aufhübschen. Der Kurpark bekommt einen komplett neuen Anstrich“, so Müller.

Millioneninvestitionen für das Großprojekt

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Großprojekt mit rund 5 Millionen Euro und durch verschiedene Förderprogramm sei es gelungen, so Müller, daraus rund 16 Millionen Euro zu machen. Viel wird auch in Infrastruktur investiert.

Barrierefreier Genussweg als besonderes Merkmal

Beginnend am künftigen Haupteingang im Bereich der Richard-Friedrich-Straße zieht sich der barrierefreie Genussweg bis ins Schlematal - 12 Meter Höhenunterschied werden dort überwinden.

„Der Weg, der sich als herausragendes Merkmal der Landesgartenschaut zeigt, ist in großen Teilen fertig. Besucher sollen dort genießen mit allen Sinnen“, so Müller.

Hügelgärten und neue Erlebnisbereiche

Markant sind die sogenannten Hügelgärten. Dort kann man verschiedene Landschaften kennenlernen – beispielsweise Berglandschaften und eine Landschaft, wie man sie aus der Toskana kennt.“

Im Bereich von Niederschlema ist ein komplett neuer Erlebnisspielpalt entstanden für knapp 1,8 Millionen Euro.

Ein dritter Hauptpunkt ist der Niederschlemaer Bahnhof, der als Blumenhalle genutzt wird.

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