Vorhaben liegt vorerst auf Eis

Projekt Keine Förderung für Kuttenhaus-Bau in Sicht

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Jens Hahn, Brigitte Ostantt, Bernd Ostantt und Bernd Martin (v.li.) gehören zur IG Historischer Erzbergbau Lößnitz. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Bei der Interessengemeinschaft Historischer Erzbergbau Lößnitz pflegt man Traditionen und lebt sie auch. Nach einem Gespräch mit der Stadt Lößnitz besteht Gewissheit. Für die kommenden Jahre gibt es wohl keine passenden Fördermöglichkeiten für das geplante Projekt im Kuttengrund.

Der Verein hat vor, das Kuttenhaus, so wie es früher einmal war, wiederaufzubauen. Das Ganze soll zum einen ein Stück Geschichte lebendig machen und zum anderen hat man sich vorgestellt, das Gebäude, das entstehen soll, als Vereinsheim nutzen zu können. Doch dieses Vorhaben muss man nur erst einmal hinten anstellen. Vereinschef Jens Hahn sagt: "Wahrscheinlich wird daraus heute und morgen nichts. Der Fördertopf ist leer und es stehen so viele Projekte in der Warteschleife, dass wir kaum eine Chance haben."

Jetzt hofft Hahn, dass man ein grenzüberschreitendes Projekt mit einem Partner auf tschechischer Seite im kommenden Jahr realisieren kann. Dafür stehen die Zeichen gut. Das Ganze geht in den forstwirtschaftlichen Bereich. "Im Rahmen des Projektes wollen wir unter anderem die Beschilderung des Lehrpfades auf Vordermann bringen", erklärt Hahn. Die Tafeln sollen künftig in Deutscher und Tschechischer Sprache gestaltet werden. Damit wolle man eins erreichen, dass sich auch Gäste aus dem Nachbarland besser orientieren können. Auch will man Kontakte nach Tschechien knüpfen mit dem Projekt. Im Januar sollen Gespräche laufen unter anderem mit denn Verantwortlichen des Forstbetriebes.