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Vogtland

Vorjury hat diesmal das Sagen

Ausstellung 76 Exponate schaffen es in die Art-Figura 2015

Schwarzenberg. 

76 Künstler haben ihn geschafft: Den Sprung ins Finale der Art-Figura 2015 und sind bis Ende Oktober in Perla Castrum und im Stadtgebiet zu sehen. 200 Bewerbung für den Kunstpreis der Stadt Schwarzenberg gab es in diesem Jahr. Den Sieg holte Romin Walter aus Berlin mit dem Objekt aus Glas, Beton und Polypropylen "method no.9.2. (in the expanded field)". Platz 2 ging an die Baukeramik "Zwiegestalt" von Christin Müller aus Halle/Saale. Den 3. Preis holte sich Maren Simon aus Kloster Lehnin mit der Tonarbeit "Missverständnis". Die Art-Figura hat bei ihrer sechsten Auflage einen Sprung gemacht und so für einige Überraschungen gesorgt, denn erstmals öffnete die Stadt das Material. Bisher war es nur um Holzarbeiten erlaubt. Diesmal ging alles! Und siehe da, keine einzige Holzskulptur schaffte es unter die Preisträger, dabei wollte die Art-Figura ursprünglich an die große Holzbildhauerkunst erinnern, die in Schwarzenberg vor allen Dingen, aber nicht ausschließlich, durch den deutschlandweit bekannten Bildhauer und Formgestalter Hans Brockhage geprägt wurde. Neu war in diesem Jahr auch, dass die 200 eingereichten Bewerbungen von einer siebenköpfigen Vorjury unter die Lupe genommen wurden. Diese entschied, welche Exonate weiter kommen. Kuratorin Anna Franziska Schwarzbach, Tochter von Hans Brockhage, hatte auf diese Entscheidung keinen Einfluss mehr.

Holzgestalter Andreas Schmidt aus Bermsgrün, der sich diesmal nicht beteiligte, gefällt der neue "Materialmix": "Das bringt ganz neue Möglichkeiten." Dafür haderte Schmidt mit der Tatsache, dass kein Schwarzenberger Künstler den Sprung in die Ausstellung schaffte. "Die Lokalmatadore sollten dazu gehören."



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