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Wahnsinn: Glänzend aufgelegter Männel rettet FCE einen Punkt

Fußball Erzgebirge Aue holt ein 1:1 gegen Hannover 96

Aue. 

Aue. Der FC Erzgebirge Aue kam in seinem Jubiläumsspiel nicht über ein 1:1 (0:1) Unentschieden hinaus. Schon vor dem Anstoß gegen Hannover 96 war klar, dass es ein ganz besonderes Spiel in der Geschichte des FC Erzgebirge Aue werden würde. Einerseits feierte der Auer Fußball am Donnerstag sein 75-Jähriges Bestehen, andererseits liefen die Veilchen zum 500. Mal in der Vereinsgeschichte in der 2. Fußball-Bundesliga auf.

Louis Samson noch gesperrt

Dabei musste FCE-Cheftrainer Dirk Schuster, der derzeitige Erfolgsgarant im Erzgebirge, auf Louis Samson verzichten, der aufgrund seiner fünften gelben Karte gesperrt war. Überraschend stand auch Clemens Fandrich nicht im Kader. Er befindet sich in Quarantäne.

Erste Torchance schon früh

Die erste richtige Chance im Spiel gab es in der 12. Minute. Und diese hatten sich die Jubilare herausgespielt. Florian Krüger konnte, weil Bo Niklas Hult unglücklich ausrutschte, unbedrängt von halbrechts abschließen. Doch im Tor der 96er war Michael Esser zur Stelle. Ungeachtet dessen ertönte in der 20. Spielminute das erste Mal die Schachtglocke im Erzgebirgsstadion: "Der FC Erzgebirge Aue bedankt sich bei 22.794 virtuelle Zuschauern. Das Stadion ist damit ausverkauft", tönte es laut aus den Boxen der Arena.

Tor für Hannover in der 24. Minute

In der 24. Minute gingen die Gäste quasi aus dem Nichts heraus in Führung: Pascal Testroet wehrte einen Eckball ab, legt das Leder aber Philipp Ochs vor die Füße, der aus 25 Meter abzieht und die Hannoveraner jubeln lässt.

Mit dieser knappen Führung ging es für die Gäste, die seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg warten, in die Kabine. Nach der Pause hatten die Lila-Weißen innerhalb weniger Minuten zweimal den Torjubeln auf den Lippen, zweimal zappelte der Ball im Netz. Doch sowohl das Tor von Testroet, der in der 50. Minute von Dimitrij Nazarov bedient wurde, noch das Tor von Gaetan Bussmann in der 56. Minuten zählte. Beide Male entschied Schiedsrichter Arne Aarnink auf Abseits.

Unentschieden in der 2. Halbzeit

In der 63. Minute dann die Erlösung. Pascal Testroet kommt, nachdem er von Steve Breitkreuz bedient wurde, zum Abschluss, obwohl er im Strafraum von drei Hannoveraner regelrecht eingekesselt wurde. Doch Testroet dreht sich einmal um sich selbst und zieht mit Wucht ab. Ein Traumtor für Testroet und Erleichterung bei den Veilchen. In der Schlussviertelstunde baute Hannover enormen Druck auf, kam immer wieder zu Torchancen. Letztendlich rettete Martin Männel den Erzgebirgern den Punkt. Der Buffon des Erzgebirges glänzte im Tor und sorgte für einen versöhnlichen Ausgang.



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