Waldjugendspiele bringt naturfremde Kinder ins Grüne

Jugend Mischung aus Action und Wissensvermittlung kommt bei Grundschülern gut an

Mit Feuereifer waren die Drittklässler der Grundschule Drebach David Rebentrost beim Umstapeln des Holzhaufens dabei. Nick Seidel (li.) und Max Heinitz nahmen die Hölzer in Empfang. Foto: Dirk Trautmann

Gelobtland. Seit Gründung des Forstbezirks Marienberg im Jahr 2006 beteiligt sich dieser an den sachsenweiten Waldjugendspielen. Am Mittwoch waren die Grundschüler der Drebacher David Rebentrost Schule und die der August-Bebel-Schule aus Zschopau mit dabei.

Naturentfremdung bei Kindern

"Wir richten die Spiele aus, weil wir immer wieder feststellen, dass unter den Schülern eine immer größere Naturentfremdung herrscht. Dem versuchen wir entgegen zu wirken mit einer Mischung aus Action und Wissensvermittlung", erläuterte Forstingenieur Thomas Köhler, der im Forstbezirk Marienberg für Waldpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

4 Tage Wissen und Action

An insgesamt vier Tagen werden die Grundschüler von den Forstleuten an den Wald heran geführt. Am Montag waren Grundschüler aus Mittelsaida und Großolbersdorf an der Reihe, am Dienstag waren die Goethe-Grundschule aus Olbernhau und die Grundschule Pobershau auf dem Rundkurs am Rätzteich in Marienberg-Gelobtland dran. Die Waldjugendspiele gehen heute mit Grundschülern der Heinrich-von-Trebra-Schule und der Herzog-Heinrich-Grundschule aus Marienberg zu Ende.