Wanderer erobern die Salzstraße

Freizeit Schnell noch für die Traditionswanderung anmelden

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Foto: Archiv

Schlettau/Hassenstein. Am 9. Juni gibt es für Wanderfreunde die nächste Gelegenheit, den Rucksack zu schnüren. Denn dann organisiert der Förderverein Schloss Schlettau die bereits 21. Grenzüberschreitende Traditionswanderung entlang dem Plateau des Erzgebirgskammes auf der alten Handels- und Salzstraße und über den Preßnitzer Pass vom Schloss Schlettau in Sachsen zur Burg Hassenstein (Hasistejn) in Böhmen. Die Wanderung im Jahr 2018 steht ganz unter Thema "1118 - 2018, 900 Jahre Preßnitzer Pass". Frank Eberlein vom Schlossförderverein informiert: "Im Jahre 1118 fand der historische Handelsweg, der unter anderem über Zwickau, Grünhain, Schlettau, Weipert, über den Preßnitzer Pass nach Kaaden und dann bis nach Prag führte, eine erste Erwähnung in der Stiftungsurkunde der Marienkirche zu Zwickau.

Historische Hintergründe zum Wanderweg

Das heutige Schloss Schlettau war bereits damals ein 'zentrales Wegekastell' auf der Route." Schlettau gehört damit zu den ältesten Siedlungen des oberen Erzgebirges an diesem Handelsweg. Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt erfolgte im Jahre 1351, als der böhmische König Karl IV. die Herren Friedrich und Bernhard von Schönburg mit der Herrschaft Schlettau, der Burg Hassenstein und der Herrschaft Preßnitz belehnte. Dieser historische Hintergrund lieferte die Idee, eine Wanderung auf den alten Pfaden der Salzstraße ins Leben zu rufen. Dabei spielt auch der grenzüberschreitende Charakter der Wanderung sowie der gemeinsame europäische Gedanke zwischen den Ländern eine maßgebliche Rolle. Der Förderverein Schloss Schlettau organisiert seit 1997 diese grenzüberschreitende Wanderung in der Euroregion Erzgebirge. Infos zur Ausschreibung gibt's unter www.schloss-schlettau.de .