Wandern ist ein wichtiges Thema für das Erzgebirge

Struktur Vorhandene Wege sollen qualifiziert werden

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Heidrun Hiemer, Torsten Holzkamp vom Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum, Andrea Kis und Matthias Gilbrich, Leiter Marktforschung und Unternehmensentwicklung. Foto: R. Wendland

Eibenstock. Das Wandern ist für eine Mittelgebirgsregion, wie das Erzgebirge, eines der stärksten Argumente, davon ist Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab überzeugt. Es sei schwer, immer etwas Neues zu finden: "Wir brauchen nicht noch zehn neue Themenwege. Wenn es etwas Neues gibt, dann muss es ein echtes Highlight sein." Man müsse eher daraufsetzen, das Vorhandene qualitätsmäßig weiter zu verbessern.

Qualität erhalten und ausbauen

Auf Sachsen bezogen sagt Andrea Kis, Referentin beim Landestourismusverband Sachsen: "Wir haben knapp 17.000 Kilometer Wanderwege. Die Dunkelziffer liegt bei 19.000 Kilometern. Diese zu erhalten und zu qualifizieren muss oberste Priorität haben." Das man sich auf das Wesentliche konzentrieren sollte, sagt auch Heidrun Hiemer, Vizepräsidentin des Deutschen Wanderverbandes und Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Wandern. Ein Kernwandernetz in den Fokus zu stellen, das sei ein Ziel, das man im Erzgebirge verfolgt. Entscheidend sei die Qualität. Das fange bei der Beschilderung an, so Hiemer, die gerade die Stadt Eibenstock, die zuletzt Ausrichter des Sächsischen Wandertages war, gut aufgestellt sieht.