Geldregen im Erzgebirge: Sportverein erhält wichtige Mittel für seine jüngsten Asse

Spende soll in Kippschutz für Kleinfeldtore investiert werden

Lauterbach

Für den SV Lauterbach geht mit dem 75. Vereinsjubiläum ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Anfangs war Petrus zwar wieder äußerst schlecht gelaunt, die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken.

Regionale Bank unterstützt Nachwuchsarbeit

Gleich zu Beginn des Kinderfestes kamen Judith Lorenz und Angelina Lorenz – beide Mitarbeiterinnen der Volksbank Mittleres Erzgebirge e.V. ins Festzelt auf den Sportplatz. Im Gepäck hatten sie einen Spendenscheck in Höhe von 375 Euro. „Als Geldinstitut unterstützen wir viele Projekte in der Region. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Nachwuchsarbeit zu fördern. Dieser Sportverein erhält zum ersten Male eine Zuwendung von uns“, so die beiden Damen.

Geld fließt in Sicherheit der Kinder

Von diesem Geld werden die Jüngsten, die in ihrer Freizeit gern dem runden Leder hinterherjagen, profitieren „Wir werden es in den Kippschutz unserer Kleinfeldtore investieren und sagen der Volksbank herzlich Dankeschön. Schließlich liegt uns die Sicherheit unserer jüngsten Vereinsmitglieder sehr am Herzen. Sie sollen Spaß an der Sache haben und diese Aktivität nach aktuellen Sicherheitsstandards ausführen dürfen“, sind sich der Chef des Lauterbacher SV, Alexander Jehmlich und Vorstandsmitglied Marko Richter einig.

Erst vor wenigen Wochen war es in Erlangen zu einem Unfall mit verheerenden Folgen gekommen, als ein Tor auf einen Jungen gekippt war.

Örtliche Vereine mit im Boot

Der Samstag stand bis in den Nachmittag hinein ganz im Zeichen der Kinder. Mit vielen Aktivitäten und Fußballturnier kam ebenso wenig Langeweile auf, wie am Abend, als im prall gefülltem Festzelt das Tanzbein geschwungen wurde. „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, auch die anderen örtlichen Vereine, inkl. Kita „Villa Zwergenland“, FFW und Jugendclub mit in unser Jubiläum einzubinden. So konnten die Besucherinnen und Besuchen sehen wie interessant und lebendig das Dorf doch ist“, strahlte Alexander Jehmlich.

Fünf Jahre warten ist viel zu lang

Nun, nach dem Fest ist vor dem Fest. Normalerweise könnte der 80. Vereinsgeburtstag wieder größer begangen werden. Viele Gäste betrachten diese Zeitspanne jedoch als viel zu lang. So wird jetzt schon gemunkelt, dass möglicherweise schon früher auf dem Lauterbacher Sportplatz wieder mal der Bär steppen könnte.“

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