Warteschlange: Viele wollen Blut spenden

Aktion Manche spenden mehr als 100 Mal

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André Morgenstern (vorn) spendet seit Jahren Blut. Er bekommt von Schwester Anabell die Kanüle gelegt. Hinten liegt Thomas Schlottig. Auch er spendet regelmäßig Blut. Foto: Jan Görner

Olbernhau. Zeitweise hat es beim Blutspendetermin zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Silvester eine lange Schlange im Olbernhauer Feuerwehrgerätehaus gegeben. Für die Aktion verantwortlich war der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Da viele Spender in dieser Zeit nicht arbeiten mussten, nutzten sie die Chance. Etwa 70 Frauen und Männer hatten sich an der Aktion beteiligt. Unter ihnen befanden sich viele Stammspender.

Plasma wird dringend benötigt

Thomas Schlottig ist einer davon gewesen. Mehr als 100mal lag er schon auf der Liege. Nebenan spendete André Morgenstern bereits zum 127. Mal. Beide hatten erfahren, dass derzeit dringend Plasma benötig werde. Daher nahmen sie den für sie günstig liegenden Termin gern wahr.

André Morgenstern ist viel unterwegs und spendet auch unterwegs in Chemnitz oder Dresden Blut. Etwa alle acht Wochen lässt er sich Blut abzapfen. Männer dürfen sechsmal pro Jahr spenden, Frauen nur viermal. Das liegt am Eisenwert, der sich bei Männern schneller wieder regeneriert als bei Frauen.

Zahlreiche Termine im Januar

Die Region Chemnitz/Leipzig produziert pro Jahr etwa 70.000 bis 75.000 Blutkonserven. Die nächsten Termine des Blutspendediensts im Mittleren Erzgebirge sind: 10. Januar, 15 bis 19 Uhr, Nexö-Oberschule in Zschopau; 24. Januar, 14 bis 19 Uhr im DRK-Bürgerzentrum in Marienberg; 25. Januar, 15 bis 19 Uhr beim Lebenshilfewerk in Olbernhau; 27. Januar, 9 bis 12 Uhr in der Mehrzweckhalle Wernsdorf; 29. Januar, 14.30 bis 18.30 Uhr in der Grundschule Gornsdorf; 30. Januar, 12.30 bis 16 Uhr am Klinikum in Zschopau und am 31. Januar 15.30 bis 18.30 Uhr in der Sportgaststätte Scharfenstein.