Warum ein Dorf im Erzgebirge für junge Reiter so wichtig ist

In der Großolbersdorfer Reithalle von Kay Groß haben 14 junge Teilnehmer mit Erfolg ihr Reitabzeichen abgelegt

Großolbersdorf

Der Großolbersdorfer Reithalle von Kay Groß kommt eine große Bedeutung zu. Nicht nur für Pferde-Fans ist sie ein wichtiger Anlaufpunkt, wenn dort zum Beispiel die Hengst-Präsentation des Landgestüts Moritzburg über die Bühne geht. Auch in kultureller Hinsicht erweist sich die Halle mitunter als Besuchermagnet. Nachdem zum Beispiel De Schallis dort schon Konzerte gegeben haben, ist demnächst Dieter "Quaster" Hertrampf an der Reihe. Am 5. September wird das Gründungsmitglied der Puhdys beim Wurzelbachfest in der Reithalle auftreten, die aktuell aber vor allem einem Zweck dient: dem Reiten.

 

Jury bewertet Prüfungen

Gerade erst haben 14 junge Pferdeliebhaber vor Ort ihr Reitabzeichen abgelegt. "Das ist die Voraussetzung, um von der Einsteiger-Klasse E in die Anfänger-Klasse A aufzusteigen", erklärt Kay Groß. Drei Tage lang wurde unter Anleitung von Reitlehrer Michael Schreiter aus Wolkenstein geübt, ehe am Ende zwei Richter vom Landesverband die Prüfungen in der Dressur und im Springreiten abnahmen.

 

Erfolgreicher Lehrgang für alle Teilnehmer

"Keiner bekommt da etwas geschenkt", betont Schreiter, der aber zufrieden sein konnte. Schließlich bestanden diesmal alle Teilnehmer die Prüfungen dieses Lehrgangs, der durchaus eine Besonderheit darstellt.

Eine seltene Gelegenheit

Gerade im Erzgebirge gibt es nicht oft die Gelegenheit, das gerade für junge Sportler so wichtige Reitabzeichen abzulegen. Auch aus größerer Entfernung reisten daher Teilnehmer an, um in Großolbersdorf die Grundlagen für ihre weitere Laufbahn zu schaffen. "Wir bieten diesen Lehrgang seit 2005 fast jedes Jahr an", berichtet Kay Groß, der froh ist, mit Michael Schreiter den passenden Partner für dieses Projekt gefunden zu haben.

 

Vom Reithobby zur Trainerlizenz

Anstoß für den Wolkensteiner, die B-Lizenz als Trainer zu erwerben, war das Reithobby seiner Tochter. Inzwischen hat er aber schon zig weiteren Reitern wichtige Tipps gegeben. "Und es ist toll, sie später bei größeren Turnieren wieder zu treffen", betont der 60-Jährige, der als Parcours-Chef bei bis zu 20 Turnieren pro Jahr die Hindernisse aufbaut.

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