Warum es für einen Biathlon-Olympiasieger im Erzgebirge um die Wurst geht

Social-Media-Star Michael Rösch auf Stippvisite bei der Fleischerei Auerswald ihn Hohndorf bei Stollberg

Hohndorf

Auf seinem abenteuerlichen und zugleich Gutes bringenden Weg zu den Olympischen Winterspielen vom 6. bis 22. Februar in Mailand und Cortina d'Ampezzo machte der Ex-Biathlet Michael Rösch heute auch in Hohndorf bei Stollberg einen Zwischenstopp. Aus gutem Grund, denn der Staffel-Olympiasieger von Turin 2006 hat 20 Jahre nach dem größten Erfolg seiner Karriere eine Challenge angenommen und sammelt Spenden für einen guten Zweck. Die mit ihm, unter anderem durchs SuperEnduro Riesa und der gemeinsamen Leidenschaft fürs Motorrad-Geländefahren, befreundete Fleischerei Auerswald aus Hohndorf bei Stollberg unterstützt Michael Röschs aktuelle Charity-Aktion für die Lebenshilfe Dresden e.V. und die Stiftung Lichtblick. Mit dieser sammelt der prominente Hobby-Enduro-Fahrer und Eurosport-Experte Geld für geistig behinderte Sportlerinnen und Sportler aus dem Raum Dresden, damit diese an den "Special Olympics 2026" im Sommer in Saarbrücken teilnehmen können.

 

Mit Wurst Gutes tun

Tobias Auerswald als nachgerückter Geschäftsführer und Fleischermeister des über 100 Jahre alten Familienbetriebes Fleischerei Auerswald hat nun aus Wurst eine Art Knacker aufgelegt, welche seiner Olympia-Gold-Medaille nachempfunden ist und ab morgen in den Verkauf geht. Rund 50 Stück derer hat der 42-jährige "Ebs" heute auf seinem Weg über die Alpen nach Italien im kultigen aber mäßig motorisierten Fiat Panda 4 x 4 bei der Fleischerei Auerswald in Empfang genommen und wird diese bei Olympia an Freunde und Weggefährten verteilen. Die Fleischerei Auerswald unterstützt die Spendenaktion ohnehin mit einer Geldspende und stellt über den Zeitraum der Olympischen Spiele weitere derartige Knacker sowie an seine drei WM-Bronzemedaillen erinnernden Fleischfrikadellen her, von denen pro verkauftem Stück ein weiterer Euro in den Spendentopf fließen.

 

60.000 Euro als Ziel

Die Mission von Michael Rösch, welche übrigens über seine ohnehin extrem unterhaltsamen Social-Media-Accounts verfolgt werden kann, läuft noch bis zum Erlöschen der Olympischen Flamme in Mailand am 22. Februar. Benötigt werden 60.000 Euro. Dazu erklärte der frisch gestärkte Michael Rösch vor Ort: "Mein Ziel war ursprünglich, mit der Aktion 20.000 Euro zu sammeln. Diese haben wir mit Gönnern und Sponsoren sowie Leuten, die sich auf dem Panda verewigen lassen konnten, schon vor meiner Abreise heute erreicht. Sieht doch schick aus, meine Limousine, oder?" Aber klar doch!

Jeder kann helfen

Nun kurbelt er weiter, um die noch klaffende Lücke zu verkleinern oder im Idealfall ganz zu schließen. Wer die nicht mit Verlosungen, Gewinnspielen, Werbegeschenken oder finanziellen Gegenleistung verbundene GoFundMe-Kampagne mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies hier gern tun.

 

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