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Was macht "Häuslebauer" Günther Siegert aus Streckewalde?

Häuser Team der Modellbauer will endlich wieder seine Häuser präsentieren

Streckewalde. 

Streckewalde. "Wir stehen schon lange in den Startlöchern. Es wird Zeit, dass wieder Normalität einzieht und wir können es kaum erwarten wieder loszulegen", das sind die Worte von Günther Siegert. Er und das gesamte Team der "Modellbauer Streckewalde" und vor allen sein langjähriger Freund Frank Oehme wollen endlich ihre gebauten Häuser, besser gesagt die Modelle, aus ihrer geliebten Heimat Erzgebirge präsentieren. Zu sehen wären dann die Türme vom Auersberg, dem Pöhlberg, dem Bärenstein und natürlich dem Fichtelberg. Auch das alte Fichtelberghaus, das im Winter 1963 den Flammen zum Opfer fiel. Ebenso interessante Kirchen wie die Kirche St. Wolfgang in Schneeberg, die Kirche von Drebach, die Kirche von Großrückerswalde und die Stadtkirche St. Petri in Augustusburg. Auch Schloss Augustusburg soll dann Teil der Ausstellung sein. Dieses Modell wurde 2019 fertiggestellt. Im Maßstab 1:80 erbaute Siegert in rund 1100 Arbeitsstunden das rund 4 Meter lange und 1,40 Meter breite Lust und Jagdschloss von Kurfürst August. Das Original feiert übrigens im nächsten Jahr 450-jähriges Jubiläum.

Corona macht allen Ausstellungen einen Strich durch die Rechnung

Erst 2020 baute Günther Siegert das berühmte Kalkwerk Lengefeld und das Herrenhaus Auerhammer. "Leider konnten diese Modelle noch keiner besichtigen, denn die Corona-Pandemie machte allen geplanten Ausstellungen einen Strich durch die Rechnung", sagt Günther tieftraurig. Er und sein Team suchen händeringend eine große Ausstellungsfläche für den Großteil seiner rund 80 Häuser. "Bei uns kann man in kurzer Zeit markante Bauwerke des Erzgebirges erleben und das Gute daran: Anfassen ist erlaubt. Bei uns waren schon Blinde und Sehschwache in einer unserer Ausstellungen. Diese Besucher haben die Modelle gefühlt und waren  begeistert" erklärt Modellbauer Frank Oehme. Ein besonderes Modell ist das restaurierte "Schloss Hohenwendel", unweit von Streckewalde gelegen. Auch das dazugehörige Mausoleum, das leider im Original nicht mehr existiert, hat Oeheme anhand von historischen Fotos nachgebaut.



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