Was tun gegen den Lärm in Zwönitz?

Maßnahmen Stadt muss Aktionsplan erstellen

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Die Stadt Zwönitz muss aller zwei Jahre einen Lärmaktionsplan erstellen. Foto: Ralf Wendland

Zwönitz. Kommunen, die stark befahrene Straßen haben, müssen per Gesetz aller zwei Jahre eine Lärmaktionsplanung aufstellen. Die Stadt Zwönitz gehört dazu. Der Grund ist eine Staatstraße, die hindurchführt. Seitens des Bauamtes muss eine mehrere Seiten umfassende Ausarbeitung erfolgen. Das Ergebnis kennt man eigentlich schon. Bürgermeister Wolfgang Triebert sagt: "Wir können nichts tun gegen den Lärm. Mitten in der Stadt können wir keine Lärmschutzwände bauen. Auch Flüster-Asphalt bringt nichts."

Entlang der Straße, die vom Ortseingang her die Hartensteiner Straße ist, über die Bahnhofstraße bis zur Ampelkreuzung und weiter bis zur Anbindung an die Umgehung im Bereich Zwönitz Mitte verläuft. Der Verkehrsfluss erfolgt aber auch über die anderen Straßen der Stadt, die stellenweise stark befahren sind. Lärm ist also ein generelles Thema in der Innenstadt.

Der Stadt sind die Hände gebunden

"Bei immer dichter werdendem Verkehr nimmt der Lärm immer mehr zu", weiß Triebert. Doch der Stadt sind die Hände gebunden. In den Häusern sind zum Großteil bereits Schallschutz-Fenster eingebaut. Ohne wäre es wohl unerträglich. Fünf Uhr in der Früh geht es los mit dem Verkehr und der reißt bis in die Abendstunden kaum ab. Das Thema stand diese Woche auf der Tagesordnung der Stadtratssitzung. Man könne keine Maßnahmen beschließen, so Triebert, weil keine Maßnahmen möglich sind.

Eine Umgehungsstraße gibt es in Zwönitz bereits. Die habe auch ein gewisses Maß an Entlastung gebracht. Aber, so Wolfgang Triebert: "Was man nicht unterschätzen sollte, es gibt auch viel Verkehr innerstädtisch."