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Wasser ist das wichtigste Lebensmittel

Qualität Baden in Trinkwassertalsperren ist verboten - Bußgelder drohen

Bei sommerlichen Temperaturen suchen die Menschen in der Region nach Abkühlung - die Freibäder und Badeseen sind gut besucht. Die Landestalsperrenverwaltung und der Erzgebirgskreis weisen jetzt darauf hin, dass Baden in Trinkwassertalsperren verboten ist. Manfred Kaffer aus Schneeberg sagt zum Verbot: "Es ist schade, aber es gibt nun einmal Spielregeln, an die man sich halten muss." Ein Verstoß kann mit Bußgeldern belegt werden. Und tatsächlich gibt es auch an der Talsperre Eibenstock Fälle, wo trotz intensivierter Beschilderung, Leute Unvernunft walten lassen. "Seitdem Platzverweise und Bußgeldbescheide erteilt werden, haben sich die Fälle reduziert. Es gibt aber immer wieder Leute, die es nicht einsehen wollen, dass Baden in der Trinkwassertalsperre nicht erlaubt ist", weiß Thomas Meisel, der bei der Landestalsperrenverwaltung als Betriebsteilleiter für Eibenstock zuständig ist. An der Talsperre gibt es einen Wachdienst, der Kontrollen an den Ufern vornimmt. "Gerade an heißen Tagen, wo die Verlockung groß ist, schaut man sich die kritischen Stellen genauer an", so Meisel. Er appelliert an die Vernunft der Leute: "In der Talsperre ist Rohwasser, das zur Trinkwasseraufbereitung genutzt wird und Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, das wir haben." Man habe eine Vorsorgepflicht den Trinkwasser-Konsumenten gegenüber. Die Wasserqualität wird regelmäßig kontrolliert. Dazu gehört es auch, dass die Algenentwicklung im Gewässer überwacht wird. Da schaut man genau hin. An der Talsperre Eibenstock hat man eine ausgeglichene Wasserfläche, wo sich der natürliche Kreislauf hält.



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