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Wechsel an der Vereinsspitze des Neustädtler SV

Verein Klaus Seifert übergibt Staffelstab und ist zum Ehrenpräsidenten ernannt worden

Neustädtel. 

Neustädtel. Beim Neustädtler Sportverein hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben. Nach zehn Jahren als Präsident hat sich Klaus Seifert nicht mehr zur Wahl gestellt. An seine Stelle rückt Mario Senenko, der bisherige Vize-Präsident. Klaus Seifert, der 25 Jahre im Verein ist, hat man zum Ehrenpräsidenten ernannt. Ihm ist es zu verdanken, dass es den NSV, der mittlerweile auf eine 100-jährige Tradition schaut, heute noch gibt - im Jahr 2011 stand der Sportverein finanziell und sportlich vor dem Aus. Klaus Seifert war es, der Verantwortung übernommen und sich der Herausforderung gestellt hat: "Man stand vor der Frage, ob man den NSV auflöst und dass wollte ich nicht zulassen." Was viele nicht wissen, so Seifert, als Vorsitzender haftet man mit seinem privaten Vermögen.

Mit wirtschaftlichem Geschick, treuen Sponsoren und vielen helfenden Mitgliedern im Rücken und auch mit ganz viel persönlichem Engagement ist es Klaus Seifert gelungen, dass der Verein nach zwei Jahren schuldenfrei gewesen ist. Klaus Seifert ist auch zu verdanken, dass zahlreiche Baumaßnahmen umgesetzt werden konnten. Seine Zeit als Präsident beschreibt Seifert als sehr schön und aufregend. Es gab immer wieder neue Herausforderungen, so Seifert: "Wenn man einen solchen Verein führt, muss man ihn führen, wir ein Privat-Unternehmen." Und jetzt: "Ein bisschen Herzblut bleibt natürlich. Jetzt müssen aber jüngere Leute Verantwortung übernehmen." Klaus Seifert bleibt jetzt mehr Zeit für die Familie und sein Hobby Fußball-Tennis.