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Wehren rücken häufig aus

Engagement 118 aktive Feuerwehrleute aktiv

Die fünf Ortsteilwehren der Stadtfeuerwehr Wolkenstein sind vergangenes Jahr zu 26 Einsätzen gerufen worden. Schwerpunkte waren die Hilfe bei Verkehrsunfällen, umgeknickte Bäume sowie Brände, berichtete Stadtwehrleiter Christian Zießler im Stadtrat. Der Großbrand auf dem Gelände einer Firma im Gewerbegebiet Hilmersdorf war der größte Einsatz 2015. Alle fünf Wehren sowie Brandbekämpfer aus Marienberg und Großolbersdorf mussten ausrücken, um das Feuer zu löschen. Trotzdem betonte Zießler, dass es vor allem die schweren Verkehrsunfälle sind, die den Wehren in Wolkenstein, Gehringswalde, Hilmersdorf, Falkenbach und Schönbrunn zu schaffen machten. Zu sieben Unfällen mit drei getöteten Personen und mehr als zehn Verletzten wurden die Ortsteilwehren voriges Jahr gerufen. Vor allem auf der B 171 habe es schwere Zusammenstöße gegeben, so Zießler. Besorgt schaut er auch auf die Tagesbereitschaft der in allen fünf Wehren insgesamt aktiven 118 Feuerwehrmitglieder, darunter 15 Frauen. Zwischen 6 und 18 Uhr sei nur ein Viertel bis ein Drittel aller aktiven Kameraden in der Lage, zu einem Einsatz auszurücken. "Viele unserer Mitglieder arbeiten auswärts, sind im Schichtdienst tätig oder absolvieren ihre Ausbildung nicht in Wolkenstein", erläuterte Zießler Hintergründe. Umso wichtiger sei es da, dass die Feuerwehr genügend Nachwuchs ausbilde. In vier Ortsteilwehren werden derzeit 41 Jugendliche zu Brandbekämpfern geschult, darunter 13 Mädchen. Insgesamt wurden 2015 1790 Stunden Jugendarbeit geleistet.