Weihnachten an der Linde: Niederwürschnitz feiert stimmungsvollen Markt mit Handwerk und Weihnachtsberg

Niederwürschnitz lädt am 3. Advent-Wochenende ein

Niederwürschnitz

Der Weihnachtsmarkt in Niederwürschnitz konzentriert sich auf das Areal rund um die Linde am Vereinshaus. Dort ist am 13. Dezember 15 Uhr die Eröffnung. Im Vereinshaus selbst kann bis 18 Uhr der Weihnachtsberg besichtigt werden, es gibt ein Weihnachtsquiz, es sind einheimische Händler und Vereine vertreten, die unter anderem erzgebirgische Volkskunst anbieten, Honigprodukte, Sauerkraut, Strick- und Bastelwaren und Parfüm. Der Schnitzverein gestaltet eine Ausstellung und Schauschnitzen, wo Neugierige den Akteuren über die Schulter schauen können. Im Saal der Tenne lädt die Landeskirchliche Gemeinschaft ab 15 Uhr auf den Winterspielplatz ein. Und draußen an der Linde wird gegen 15.30 Uhr der Weihnachtsmann erwartet. Der Posaunenchor der Landeskirchlichen Gemeinschaft und der Evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde sorgt mit weihnachtlicher Bläsermusik für festliche Stimmung. Bereits am Samstagmorgen beginnt 9 Uhr ein Volleyballturnier für Nichtaktive in der Turnhalle. Am Sonntag kann ebenfalls der Weihnachtsberg besichtigt werden und die Händler und Vereine präsentieren sich.

Weihnachtsmann ebenfalls unterwegs

Rund um die Linde wird  der Weihnachtsmann ab 15.30 Uhr unterwegs sein und an der Stelle wird es die eine oder andere Überraschung geben. Weihnachtliche Weisen spielen "Die Würschnitztaler" dann ab 16 Uhr. Der Neiderwürschnitzer Bürgermeister Matthias Anton sagt: "Das Erzgebirge ist Weihnachtsland mit all den Lichtern. In Niederwüschnitz haben wir mittlerweile am Vereinshaus, einen urgemütlichen, traditionellen Weihnachtsmarkt mit verschiedene Köstlichkeiten und mit traditionellem Handwerk. Das Traditionelle ist das Schöne. Wir bekommen viel positive Resonanz." Erstmalig, und darauf freut sich Anton, gibt es "Greene Klitscher" zum Weihnachtsmarkt.

Der Weihnachtsberg

Der Niederwürschnitzer Weihnachtsberg ist etwas Besonderes - es ist eine orientalisch-mechanische Darstellung, die auf einer Fläche von rund 25 Quadratmetern in 48 Szenen das Leben und Wirken von Jesus Christus im Heiligen Land darstellt. Die Figuren sind aus Holz geschnitzt, bemalt und sie sind beweglich. Die Landschaft und die Gebäude sind den Bildern aus der Bilderbibel des Julius Schnorr von Carolsfeld nachempfunden. Gehegt und gepflegt wird das gute Stück vom Weihnachtsberg- und Schnitzverein Niederwürschnitz, der wie der Weihnachtsberg selbst, auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblickt.

Sonderausstellung

Parallel zum Weihnachtsberg gibt es eine Sonderausstellung. "Dort haben wir als Schwerpunkt in diesem Jahr Exponate vom Chemnitzer Schnitzverein "Sonnige Höhe" von Erwachsenen und auch Kindern und Jugendlichen und spannen so den Bogen zur Kulturhauptstadt und zeigen, dass das Schnitzen auch im Erzgebirgsvorland eine Rolle spielt", erklärt Vereinschef Ronny Krenkel. Zudem werden Exponate von Vereinsmitgliedern gezeigt, so Krenkel: "Einer ist Spielzeugmacher in Seiffen und einer anderer hat ein Buckelbergwerk und ein Hammerwerk gefertigt, was mit zu sehen ist." Geöffnet hat der Weihnachtsberg am 2./3. und 4. Advent-Wochenende sowie vom 26. bis 30. Dezember. Jeweils von 14 bis 18 Uhr.

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