Weitere 60 Millionen für den Straßenbau

Bau Land will Geld für Sanierungen bereitstellen

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Foto: Getty Images/iStockphoto/Stefan Ataman

Zschopau. Viele Kommunen der Region warten derzeit händeringend auf Fördermittel des Landes, um ihre maroden Straßen bauen zu können. Mit Blick auf den Kalender und die Fristen für die Ausschreibung der Bauarbeiten wird es eng, um dieses Jahr mit den Arbeiten noch entscheidend voranzukommen.

Jetzt hat die SPD-Landtagsabgeordnete für den Kreis, Simone Lang aus Schwarzenberg, angekündigt, dass der Freistaat weitere 60 Millionen Euro für den kommunalen Straßenbau bereitstellen will. "Damit können auch bei uns weitere dringende Bauarbeiten in Angriff genommen werden", sagte sie nach einer Einigung zwischen dem Verkehrs- und dem Finanzministerium. Mit diesem Geld könne der Sanierungsstau der vergangenen Jahre abgebaut werden.

Viele Projekte können mit den Geldern bezahlt werden

Im mittleren Erzgebirge könnten von den Mitteln etwa die Gemeinde Amtsberg profitieren, die die Brücke über die Grießbacher Straße in Weißbach bauen will. Die Überquerung ist so geschädigt, dass Autos nur noch mit zehn Stundenkilometern über die Brücke fahren dürfen.

Auch für eine Straße bei Schlößchen soll Landesgeld fließen und Amtsberg etwas vom großen Geld-Kuchen abbekommen. Nach Grießbach könnte Geld für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt fließen, in den Gornauer Ortsteil Witzschdorf für den Bau des Gartenweges.

Weitere Vorhaben, die mit den finanziellen Mitteln angegangen werden könnten, sind in der Region etwa der Neubau einer Stützmauer und eine Böschungssicherung in Pobershau, die Erneuerung der Kirchgasse in Lengefeld und der grundhafte Ausbau der Ringstraße in Pockau, heißt es in einer Mitteilung der Politikerin.

Insgesamt gibt es im Kreis 45 Projekte, die von der Freigabe der Fördermillionen profitieren könnten. Nur der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages muss der Ausgabe noch zustimmen, so Lang.