Weiterer Wohnblock soll abgerissen werden

Projekt Lößnitzer Stadtrat gibt grünes Licht für Rückbau-Vorhaben

Lößnitz. 

Lößnitz. Die Wohnblöcke in der Ringstraße 20 bis 26 in Lößnitz sollen rückgebaut werden. Das Vorhaben wird seitens der Wohnungsgenossenschaft "Wismut" Aue/Lößnitz geplant und soll im Rahmen des Förderprogramms "Stadtumbau" Wohngebiet an der Lessingstraße realisiert werden. Der Lößnitzer Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung jetzt dem Vertragsabschluss zur Förderung des Rückbaus zugestimmt und Bürgermeister Alexander Troll mit dem Abschluss der Rückbauvereinbarung zwischen der Stadt Lößnitz und der Wohnungsgenossenschaft beauftragt.

Ein Antrag liegt der Sächsischen Aufbaubank vor. Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten. Maximal sind es allerdings 70 Euro pro Quadratmeter zurückgebauter Wohnfläche. Im Fall der Ringstraße 20 bis 26 in Lößnitz spricht man von einer Wohnfläche von insgesamt 2893 Quadratmetern, die zurückgebaut werden sollen. Auf Grundlage dessen ergibt sich in der Berechnung eine Zuwendung in Höhe von maximal 202.510 Euro. Mit der Bereitstellung des Zuschusses rechnet man in diesem und im Folgejahr 2020. Abhängig ist das Ganze von den zur Verfügung stehenden Fördermittel. Vorgesehen ist der Rückbau aus aktueller Sicht ab 1. Juli dieses Jahres. Bis in den Herbst soll die Maßnahme dauern - man geht davon aus, dass man diese bis 30. Oktober abschließen kann.