Weltcup-Duo freut sich aufs Heimspiel

Wintersport Skeletonsportler Axel Jungk und Bobanschieber Candy Bauer dabei

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Aufgrund eines Außenbandrisses im rechten Knie war Bobsportler Candy Bauer zuletzt öfter im Kraftraum als im Eiskanal. Nun greift er wieder an. Foto: A. Bauer

Hohndorf. Tausende Zuschauer aus mehreren Ländern werden am kommenden Wochenende in Altenberg wieder für eine berauschende Stimmung sorgen. Schließlich steht ein Höhepunkt der internationalen Wintersportsaison auf dem Programm. Die Rede ist von den Weltcup-Rennen der Bobfahrer und Skeleton-Sportler, die ab Freitag im Altenberger Eiskanal auf die Jagd nach der Bestzeit gehen. Das Training läuft bereits, und schon das lassen sich einige Fans nicht entgehen. Dass es dann bei den offiziellen Rennen besonders laut wird, liegt auch an Zuschauern, die aus dem mittleren Erzgebirge anreisen und zwei Lokalvertreter unterstützen wollen. Gleich ein ganzer Reisebus hat sich angekündigt, um Axel Jungk anzufeuern. Der Hohndorfer gilt im Skeleton als größter deutscher Hoffnungsträger. Aufs Podest will es aber auch Candy Bauer aus Niederlauterstein schaffen. Als Anschieber im Vierer-Bob von Francesco Friedrich hat er durchaus gute Chancen.

Bei beiden Erzgebirgern ist die Freude auf ihr "Heimspiel" riesig. So ist Jungk mächtig stolz darauf, an diesem Wochenende auf die größte Fan-Gemeinde vor Ort bauen zu können. "Es wäre schon etwas Besonderes, ausgerechnet vor den Augen vieler Familienangehöriger und Freunde aufs Podest zu fahren", gibt sich der 25-Jährige ehrgeizig. Gleichzeitig gibt er zu, dass die Aufregung diesmal größer ist als sonst. Auch bei Candy Bauer dürfte der Puls in Altenberg etwas höher schlagen. Neben der Nähe zur Heimat liegt das auch an der Ausgangssituation. Schließlich musste der aus Wolkenstein stammende ehemalige Kugelstoßer in den vergangenen Wochen mit dem Training etwas kürzertreten. Ein Außenbandriss im rechten Knie zwang ihn, vorübergehend etwas kürzerzutreten. Auch Jungk plagt sich mit Rückenproblemen herum. Doch für den Auftritt vor den Augen ihrer zahlreichen Fans fühlen sich die Spitzensportler fit genug.