Weltcup geht am Wochenende in Königssee weiter

Rennrodeln Profi Julia Taubitz ist Schirmherrin des Hitschen-Rennens im Februar

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Rennrodlerin Julia Taubitz ist Schirmherrin des Hitschen Rennens in Annaberg-Buchholz, das Mitte Februar stattfindet. Foto: Thomas Fritzsch

Es ist schon einige Zeit her, dass eine Rennrodlerin vom WSC Erzgebirge, wie die Pockauerin Anke Wischnewski, die 2015 ihre sportliche Laufbahn beendete, auf dem Podest stand. Im gleichen Jahr gab Julia Taubitz ihr Weltcupdebüt.

Nun, rund drei Jahre danach, jüngst am 8. Dezember, holte die Annaberg-Buchholzerin im kanadischen Calgary ihren ersten Weltcupsieg. Bereits eine Woche später stand die 22-Jährige bei der 4. Weltcup-Station.im US-amerikanischen Lake Placid, der Olympiastadt von 1980, als Dritte erneut auf dem Podest. Nur die Olympiazweite Dajana Eitberger, die sechs Wochen vor der WM in Winterberg ihren ersten Saisonsieg feierte, und Olympiasiegerin Natalie Geisenberger waren einen Tick schneller. Damit standen wieder einmal drei deutsche Mädels auf dem Podest. Julia Taubitz behauptet im Gesamtweltcup Platz 2 trotz des dritten Platzes.

Winterpause bald vorbei

Nach der kurzen Weihnachtspause geht es für die Schirmherrin des Hitschen-Rennens am Pöhlberg, das am 16. Februar stattfindet, und alle anderen mit dem Weltcup schon am kommenden Wochenende in Königssee weiter, bevor dann die Weltmeisterschaft vom 21. bis 27. Januar in Winterberg auf dem Plan steht. Wo Taubitz 2016 Junioren-Weltmeisterin im Einzel sowie in der Staffel wurde, steht im lettischen Sigulda der nächste Weltcup an.

Eine Woche nach der WM ist der Weltcup am 2. und 3. Februar im osterzgebirgischen Altenberg zu Gast. Hier werden erfahrungsgemäß eine Menge Fans die Annaberg-Buchholzerin im 1,4-Kilometer-Eiskanal unterstützen.