Wenn Denkmale Geschichten erzählen

Denkmaltag Tag des offenen Denkmals am Sonntag

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Auch der Lotterhof in Geyer lädt zu stündlichen Führungen ein. Foto: Ilka Ruck

An jedem zweiten Sonntag im September laden deutschlandweit Denkmale zum Tag des offenen Denkmals ein. In diesem Jahr öffnen am Sonntag, meist von 10 bis 18 Uhr, wie gewohnt eine Vielzahl von Denkmalen im Erzgebirgskreis unter dem Motto "Macht und Pracht" ihre Türen.

Im Erzgebirgskreis präsentieren sich neben zahlreichen Kirchen und Herrenhäuser, Anlagen des Bergbaus und Hüttenwesens, Villen sowie der Lotterhof Geyer. Die Objekte zeigen anschaulich, wie zum Beispiel in den Schmelzhütten und Pochwerken der Reichtum für deren Besitzer produziert wurde. Ebenfalls aber auch wie eine Stadt, beispielsweise Marienberg, dank des durch den Bergbau erworbenen Reichtums, planmäßig angelegt werden konnte, wie Kirchen ausgeschmückt und Herrenhäuser und Villen errichtet wurden.

Einblicke, die man sonst nie erhält

Der Tag des offenen Denkmals bietet, wie in den vergangenen Jahren, zahlreiche Möglichkeiten, Geschichte und Geschichten der Objekte kennenzulernen und vor Ort sonst Verborgenes zu erkunden. Zudem können die Gäste mit den Eigentümern oder ehrenamtlichen Vertretern ins Gespräch kommen oder sich einfach nur an der Pracht der Objekte erfreuen.

Die Besucher erhalten dabei anschaulich einen Einblick, welche große Aufgabe die Eigentümer zur Denkmalpflege und -erhaltung bewältigen, um Kulturgut auch für nachfolgende Generationen authentisch zu bewahren. Viele fleißige Helfer haben wie in jedem Jahr neben Führungen durch die Objekte auch Zusatzangebote vorbereitet.