Wenn Feuerwehr und Sportvereine zusammenarbeiten...

Fest Borstendorfer Kameraden freuen sich über Zusammenarbeit

Borstendorf. 

Borstendorf. Über eine gute Harmonie und optimale Zusammenarbeit freuen sich die Vereine in Borstendorf. Dass sie sich gegenseitig unter die Arme greifen, war beim diesjährigen Feuerwehrfest wieder einmal zu erleben. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die wenige Wochen zuvor noch die Sportler der SG Rotation Borstendorf bei der Absicherung des Hexenfeuers unterstützt hatten, waren diesmal selbst die Protagonisten.

Tanz, Modenschau und Modelflug begeisterten das Publikum

Dabei durften sie sich beispielsweise über Auftritte des Wildensteiner Sportvereins freuen, der seine Nachwuchs-Tänzerinnen auf die Bühne schickte. Neben der traditionellen Modenschau gab es außerdem eine interessante Vorführung der Modelflug-Arbeitsgemeinschaft, die sich jede Woche in der ehemaligen Borstendorfer Schule trifft. Voller Begeisterung verfolgte das Publikum die Kunststücke, welche die Mini-Flieger von AG-Leiter Peter Goldmann und seinen Schützlingen am Himmel vollzogen.

Beim Zielwerfen, Löschen und Schläuche-Koppeln zeigten sie ihr Können

Der größte Teil des Festes spielte sich natürlich am Boden ab, wo zum Beispiel die Jugendwehren aus Borstendorf und umliegenden Ortschaften bei einem Wettkampf ihr Können unter Beweis stellten. "Zielwerfen und das Koppeln von Schläuchen gehörte ebenso zu den Aufgaben wie am Ende das Löschen eines Feuers", berichtet Jugendwehrleiter Sven Göthel. Während seine Schützlinge in zwei Altersklassen auf Platz 2 landeten, durften sich die Gastgeber in der AK 14-18 über den Sieg freuen.

Bislang war es glücklicherweise ein ruhiges Jahr für die Feuerwehr

Generell ist der Nachwuchs mit 15 Mitgliedern gut aufgestellt. Im Erwachsenenbereich verfügt die Borstendorfer Feuerwehr über 39 aktive Kameraden. Damit sei man gut aufgestellt, wie Mathias Richter findet. Der Wehrleiter ist außerdem froh, dass es bislang ein ruhiges Jahr war: "Die Einsätze lassen sich an einer Hand abzählen." Dafür war beim Fest richtig viel los.