Wer kennt diese Pyramide?

Handwerk Gornsdorfer sucht "Macher" seines Kunstwerkes

Wer die Weihnachtsschau im Gelenauer Depot Pohl-Ströher besucht, der stößt auf Schritt und Tritt auf Weihnachtsberge und Pyramiden. Zu den neuesten Leihgaben gehört der mechanische Heimatberg "Melzer". Der Berg befand sich bis 2015 in einem sehr schlechten Zustand. Komplett zerlegt, fristete er jahrelang ein Schattendasein. Nachdem Heiko Berger aus Ehrenfriedersdorf nach dem Tod seines Vaters das Erbe für dieses wunderbare Stück angetreten hat, entschloss sich die Familie ihn als langfristige Leihgabe in das Depot zu geben. Doch das Depot kann sich über eine weitere Besonderheit freuen. Bernd Eckner aus Gornsdorf hat ebenfalls von seinem Vater eine Pyramide übernommen, von der er nicht weiß, woher sie stammt. Im Depot passt sie in ihrem Stil perfekt zum orientalischen Weihnachtsberg aus Oberwiesenthal. Bernd Eckner sucht den Erbauer des Kunstwerkes und erklärt: "Die Pyramide hat mein Vater in den 50er Jahren aus dem Oberen Erzgebirge mitgebracht. Sie war in drei Teile zerlegt und ist mit orientalischen Figuren der Firma Marolin aus Thüringen bestückt. Dargestellt wird die biblische Weihnachtsgeschichte. Das Auffallende an dem Stück sind die roten Zwiebeltürmchen, die grünen Teller sowie die Flügel, gefertigt aus Pappe mit Tapete beklebt. Ursprünglich wurde die Pyramide von einem Uhrwerk angetrieben." Wer weiß, woher diese Pyramide stammt, der kann sich gern im Depot unter Telefon 37297-609985 melden.