Wer will fleißige Handwerker sehen?

Freizeit Erzgebirgische Schnitzertage in Annaberg-B.

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Auch die Jugend wird dabei sein. Foto: Ilka Ruck (Archiv)

Annaberg-B. Über 2.000 Besucher drängeln sich alle Jahre im Annaberger Erzhammer, wenn die Erzgebirgischen Schnitzertage auf dem Programm stehen. Es wird gestaunt und gefachsimpelt. Möglich ist dies auch wieder am nächsten Wochenende, dem 3. und 4. März. Dann lädt die nunmehr 26. Auflage in den Erzhammer ein.

Hier gibt es die Schnitzarbeit in deinem Pfefferkorn zu sehen

Mehr als 200 Vereinsmitglieder und Einzelschaffende aus dem Erzgebirge und Sachsen lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Man darf wieder gespannt sein auf eine riesige Palette von Kunstwerken im Figuren-, Miniatur-und Reliefschnitzen bis hin zum Intarsienschneiden und der Restaurierung von Schnitzarbeiten. Besondere Exponate sind die Miniaturen des Schnitzers Klaus Benke aus Zwickau und seine kleinste Schnitzarbeit in einem Pfefferkorn.

4.000 Teile im "Canaletto Blick" vereint

Ein Experte der Intarsienschneiderei ist Harry Müller aus Thum. Er präsentieret mit seiner neuesten Arbeit, dem "Canaletto Blick" ein Bild aus über 4.000 Einzelteilen und 419 verschiedenen Edelhölzern aus aller Welt. Eröffnet werden die Schnitzertage am Samstag um 13 Uhr. Ab 14 Uhr gibt es den Fachvortrag "Der Holzbildhauer Hans Brockhage".

Sonntag ab 11 Uhr laden der Fachvortrag "Der Waldgeisterweg" sowie ab 13 Uhr der Schnitzerstammtisch ein. 14.30 Uhr werden die Sieger im Schnitzwettbewerb zum diesjährigen Thema "Musik" geehrt. Das "Goldene Schnitzmesser" wird vergeben.