Wie aus Baumstämmen Kunstwerke werden

Handwerkskunst 17 Künstler zeigen am Gelenauer Rathaus ihr Können

Gelenau. 

Laute Motoren und fliegende Holzspäne werden an diesem Wochenende wieder das Treiben rund um das Gelenauer Rathaus prägen. Zum fünften Mal organisiert die Gemeinde dort ein Kettensäge-Event, das Künstler aus Nah und Fern anlockt sowie gleichzeitig einem guten Zweck dient.

"Es werden wieder zahlreiche Werke entstehen, die der Allgemeinheit zugutekommen", erklärt Bürgermeister Knut Schreiter, der diesmal 17 Teilnehmer begrüßen kann. Neben Lokalmatadoren aus Gelenau, Thum und Ehrenfriedersdorf gehören dazu auch weiter angereiste Kettensäge-Experten aus mehreren Bundesländern sowie Österreich und der Schweiz.

Auch bekannte Gesichter sind mit dabei und fertigen Praktisches an

"Viele sind nicht zum ersten Mal dabei", sagt Schreiter voller Vorfreude auf die Stammgäste, die das Publikum am Samstag und Sonntag jeweils ab 9 Uhr wieder zum Staunen bringen dürften.Im Laufe der zwei Tage entstehen viele Kunstwerke, die anschließend in Gelenau nicht nur bestaunt, sondern auch benutzt werden sollen. So entstehen unter anderem Bänke für die Bushaltestelle am Friedhof sowie für die Pestalozzi-Grundschule.

"Außerdem sind drei Wikinger-Bänke vorgesehen", sagt Schreiter, der sich bereits im Vorjahr über Wikinger-Figuren für den Spielplatz freuen durfte. Eine wichtige Rolle werden diesmal aber auch Engel und Bergmänner spielen, denn einige der entstehenden Figuren sollen in der Weihnachtszeit das Gelände am Rathaus schmücken. Sogar ein Indianer soll diesmal aus einem Holzstamm entstehen. "Der ist für unser Museum vorgesehen, dessen Konzept bis Ende des Jahres neu ausgerichtet werden soll", kündigt Schreiter an.

Bestimmte Werke können auch ersteigert werden

Der Bürgermeister selbst ist nachmittags gegen 15 Uhr als Moderator gefragt, denn dann kümmert er sich um die Versteigerung der Werke, die beim 45-minütigen Speedcarving entstehen.