Wie aus Socken Monster werden

Osterbasteln Ersten Deutschen Strumpfmuseum Gelenau lädt ein

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Susann Hofmann beim Sockenmonsterbasteln. Foto: Ilka Ruck

Gelenau. Seit einiger Zeit kann man sich im "Ersten Deutschen Strumpfmuseum" in Gelenau sprichwörtlich wieder "auf die Socken machen". Der Frühling ist im Kommen und Ostern steht quasi bald vor der Tür. Susann Hofmann hat sich vorgenommen, in das Strumpfmuseum neuen Schwung zu bringen. Das gelingt ihr natürlich am besten mit Socken.

Jeden Dienstag und Mittwoch von 9 bis 13 Uhr lädt die Mitarbeiterin der Gemeinde Gelenau ganze Familien zum Sockenmonsterbasteln ein. Als dreifache Mutter weiß Susann Hofmann, wie schwierig es ist, mit Kindern in Ruhe ein Museum zu besuchen: "Damit Eltern oder Großeltern ganz relaxt eine Führung mit Andreas Hofmann oder ganz individuell genießen können, werden die Kinder bei mir beschäftigt und können sich kreativ austoben."

150 Kartons mit Socken brachten Susann Hofmann auf die Idee

Auf die Idee kam die junge Frau durch zirka 150 Kartons mit Socken, die sie auf dem Boden des Museums gefunden hatte. "Da fiel mir sofort ein: das sind doch super Monstersocken. Also habe ich mir einige Motive einfallen lassen und losgewerkelt. Wenn die Socken auf dem Tisch liegen, dauert es nicht lange, und die Form des Monsters steht fest. So sind schon die beliebten Schnecken, Würmer, Blumen, Schmetterlinge und natürlich Sockenmonster entstanden. All dies können die kleinen Besucher nun im Museum ausprobieren."

Zurzeit läuft eine Osteraktion und aus den Socken entstehen Osterkörbchen, Osterhasen und Ostereier. Wer sich für die historische Technik interessiert, der kann eine Führung buchen. Und das lohnt sich auf jeden Fall. Denn im Strumpfmuseum werden aus allen Epochen Ausstellungsstücke der deutschen Strumpfwirkerei und Strickerei gezeigt.