Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam

Schautage Ein Einblick in die Manufaktur Wendt & Kühn

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Viele Familien nutzten die Schautage, um den Mitarbeitern beim Gestalten der Figuren über die Schulter zu schauen. Foto: A. Bauer

Grünhainichen. Großer Beliebtheit haben sich wieder einmal die Schautage der Grünhainichener Manufaktur Wendt & Kühn erfreut.

Die Aktion machte deutlich, dass ein Blick hinter die Kulissen sowohl dem Image als auch dem Interesse gut tun kann. Denn viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich ein Bild davon zu verschaffen, wie die schon oft gesehen kleinen Kunstwerke überhaupt entstehen.

Wie kann man so gerade Striche ziehen?

Unter anderem war dafür erstmals das Familienspiel "Wie der Engel zu seinen elf Punkten kam" organisiert worden. Doch viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit, um mit den Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen. "Wie kann man eigentlich die Hand so ruhig halten, dass solche Linien entstehen", lautete eine der am häufigsten gestellten Fragen.

Doch neben dem Bemalen wurden beispielsweise auch das Drehen und das Leimen näher unter die Lupe genommen. Beim Rundgang durch die verschiedenen Meistereien waren überall staunende Blicke der Gäste festzustellen.

Schau animiert den Nachwuchs

Auch die Kinder waren oft fasziniert, wollten aber nach einer Weile weiter. Damit bei ihnen keine lange Weile aufkam, war extra eine Bastelstraße samt Kreativwerkstatt eingerichtet worden. "Vielleicht entdeckt ja der eine oder andere den Holzspielzeugmacher in sich", meinte Marketing-Leiter Thomas Rost und fügte an, dass die weltbekannte Grünhainichener Firma gute Perspektiven für die Zukunft bietet: "Derzeit absolvieren elf Jugendliche ihre Lehre in der Manufaktur."

Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung wartet Rost zufolge eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit guten Arbeitsbedingungen und leistungsgerechter Entlohnung. Dass die Mitarbeiter Spaß haben bei ihren alltäglichen Arbeitsabläufen, war bei den Schautagen definitiv zu erkennen. Die nächste Aktion dieser Art gibt es am 2. und 3. Dezember.