Wie die besinnliche Zeit ein Genuss wird

Tipp Stressfrei bis Weihnachten

Verschneite Christkindlmärkte, süßer Plätzchenduft und warmer Kerzenschein: Das ist die romantische Idealvorstellung von der Weihnachtszeit. Doch leider sieht die Realität oft anders aus. Hektik, Geschenkefrust und Gefühlsstress vor den Festtagen prägen für viele die Adventsstimmung. Das ist besonders dann der Fall, wenn die eigenen Erwartungen an das Fest hoch sind und nichts dem Zufall überlassen werden soll. Eigentlich heißt der Advent ja im Volksmund die "stille Zeit". Ganz anders aber das Empfinden der Deutschen: Eine Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2010 ergab, dass sich fünfzehn Prozent der Befragten gerade in der Weihnachtszeit besonders gestresst fühlen. Weihnachten ist das Fest der Liebe und des Friedens, der Besinnlichkeit und der Familie - so haben wir es alle seit frühester Kindheit verinnerlicht. Was aber, wenn sich die alltäglichen Sorgen und Nöte, der Ärger mit den Schwiegereltern oder die Abneigung gegenüber bestimmten Ritualen in dieser Zeit nicht einfach abstellen lassen? Durch langjährige Traditionen und das in den Medien vermittelte Bild hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten eine übersteigerte Erwartung an das Weihnachtsfest herausgebildet. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, sich vor dem Weihnachtsfest über die eigenen Ansprüche klar zu werden und diese realistisch und damit erreichbar zu formulieren. Einen ganz besonderen Stressfaktor in der Vorweihnachtszeit stellt der alljährliche Geschenkekauf dar. Wer auf ein persönliches Geschenk für jedes Familienmitglied besteht, sollte zumindest frühzeitig mit dem Kauf beginnen. Weihnachten wird traditionell im Kreise der Familie gefeiert. Das Fest kann dabei ein willkommener Anlass sein, sich nach längerer Zeit einmal im großen Kreise wiederzusehen. Eine Alternative wäre, sich über die Weihnachtstage in einer wohltätigen Einrichtung zu engagieren und dort beispielsweise bei der Organisation einer Weihnachtsfeier zu helfen.