Wie geht es der Region? Kretschmer besucht Gelenau

Besuch Ministerpräsident informiert sich über Entwicklung

Gelenau. 

Gelenau. Prominenter Besuch konnte Ende vergangener Woche in Gelenau begrüßt werden: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer schaute vorbei und machte sich ein Bild von der Entwicklung der Kommune. Stellvertretend für die Wirtschaft im Ort besuchte er die Gelenauer Maschinenbau AG (Gemag), die aus einem DDR-Betrieb hervorgegangen war. "Unser Vorteil war 1990, dass wir ein eigenes Profil hatten", erklärte Hans-Peter Weise aus dem Vorstand. Obwohl es nach der Wende auch schwierige Zeiten zu überstehen galt, sei das Unternehmen heute mit 115 Mitarbeitern und einer Produktionsfläche von 10.500 Quadratmetern wichtiger Bestandteil eines sächsischen Fertigungsverbundes. Die zwölf Millionen Euro Umsatz, die die Firma im Vorjahr aufweisen konnte, beeindruckten Michael Kretschmer.

Forschung und Entwicklung weiterhin fördern

Auch die Ankündigung, nächstes Jahr in eine weitere Großmaschine - und damit auch in die Ausbildung - zu investieren, gefiel dem Ministerpräsidenten. "Die Unternehmen sind gefragt, der jungen Generation zu zeigen, was möglich ist. Das ist sehr wichtig", betonte Kretschmer. Ebenso sagte er, dass die Landesregierung selbst bemüht sei, die Bereiche Forschung und Entwicklung zu fördern. Der Gesprächsrunde im Büro folgte ein Rundgang durch die Firmengebäude sowie später noch ein Abstecher ins Depot Pohl-Ströher, wo sich der Politiker einen Eindruck von der erzgebirgischen Volkskunst verschaffte.

Mit von der Partie war Bürgermeister Knut Schreiter, der Gelenau dabei als "prosperierende Gemeinde" vorstellte. Als Beispiel für die positive Entwicklung nannte Schreiter die Sanierung des Volkshauses. Zu dessen geplanter Eröffnung am 1. November lud er Michael Kretschmer gleich mal ein, der auch kommen möchte, "wenn es die Zeit hergibt".