Wie geht es weiter für Hannes Drews?

Fussball Verein steht trotz schwieriger Situation weiter hinter dem FCE-Trainer

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Cebio Soukou (am Ball) sorgte mit dem 1:3-Anschlusstreffer für einen der wenigen Lichtblicke beim Veilchen-Spiel in Nürnberg. Foto: Gerber

Aue. Ein ganzes Wochenende lang wurde nach der 1:4-Niederlage des FC Erzgebirge Aue beim 1. FC Nürnberg im Lößnitztal spekuliert. Wie geht es weiter mit dem Chefcoach? Geht er oder bleibt er? Der 35-Jährige hatte selbst für diese Spekulationen gesorgt, in dem er am Freitag nach dem Spiel nichts ausschließen wollte. "Weder in die eine noch in die andere Richtung", sagte Drews, der schon während des Spiels distanziert und niedergeschlagen wirkte.

Verein steht hinter Drews

Am Montag stand dann fest: Hannes Drews bleibt Trainer beim FC Erzgebirge Aue. Er leitete das Training. Gleichzeitig hatte FCE-Präsident Helge Leonhardt gegenüber verschiedenen Medien noch einmal betont, dass der Vorstand voll und ganz hinter Drews stehe und dass man gemeinsam aus dieser Krise herausgehen wolle. Der Bock muss auch schnellstmöglich umgestoßen werden. Denn sonst geht es für die Lila-Weißen in die 3. Liga.

Das Dilemma der Veilchen

Lange Zeit hatte die starke Phase, in der sich die Veilchen eine komfortable Ausgangssituation für die Rückrunde geschaffen hatten, über die Probleme hinweggetäuscht. Doch nun sind diese nicht mehr zu leugnen. In den vergangenen zehn Spielen hatte das Team nur einen Dreier einfahren können, viermal gab es ein Unentschieden. Auf fremden Platz sieht die Bilanz noch erschreckender aus.

Nächster Gegner ist ein Spitzen-Team

Nun kommt am nächsten Sonntag ins neue Veilchen-Schmuckkästchen der FC Ingolstadt, der zu den Spitzenteams der Liga gehört. Leonhardt jedenfalls ist sich selbst treu geblieben. Er hatte schon vor dem Punktspielstart gefordert, ruhig zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren, wenn der Start ins Punktspieljahr misslingen sollte. Es schien fast so als ahnte der Präsident, was auf den Verein zukommt.

Die Fans allerdings lassen sich damit kaum beruhigen. In den sozialen Medien wird heftig diskutiert und zum Teil auch deutlich unter der Gürtellinie argumentiert. Dagegen hilft nur ein Sieg am Sonntag gegen Ingolstadt. Anderenfalls dürfte es im Lößnitztal noch kälter werden.