Wie sah Aue vor 100 Jahren aus?

Ausstellung Zeichnungen und Radierungen - hinter den Kulissen des Museums hervorgeholt

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Museumsleiterin Sarah Becher zeigt eines der Bilder, die aus der Feder von Gertrud Hofmann stammen. Foto: R. Wendland

Aue. Die aktuelle Sonderausstellung im Stadtmuseum Aue widmet sich der Kunst von Gertrud Hofmann. Die Werke der Auer Malerin sind in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden - eine Zeit, die geprägt war von Veränderung, Wandel und Entwicklung. Wie Museumsleiterin Sarah Becher erklärt, zeigt man den Besuchern des Museums einige ausgewählte Werke, die sonst hinter den Kulissen des Museums verborgen sind.

Wie Sarah Becher erzählt, seien einige der Bilder Schenkungen, die Gertrud Hofmann zu Lebzeiten ans Museum gegeben hat. Die Vielfalt ist groß von der verwendeten Technik her: neben Zeichnungen und Radierungen sind es auch Aquarelle, die gezeigt werden. Motive hat sich Gertrud Hofmann zu ihrer Zeit oftmals in der Stadt Aue gesucht. Es ist also kein Zufall, wenn ortskundigen Besuchern einige Ansichten bekannt vorkommen.

Malerin engagierte sich in der Stadt

Gertrud Hofmann war nicht nur Malerin, sondern auch die Ehefrau von Bürgermeister Arthur Hofmann, der von 1913 bis 1934 im Amt war. Sie selbst hat sich im Vorstand des Auer Museumsvereins engagiert und war Vorsitzende des Albert-Zweig-Vereins Aue, dem Frauenverein des Roten Kreuzes. Über Arthur Hofmann wird im Rahmen der Ausstellung auch einiges erzählt. Für Interessierte ist die Sonderausstellung zu den regulären Öffnungszeiten des Auer Stadtmuseums noch bis 27. Mai zu sehen.