Wie schützt man sich vor Hackern oder Fishing-Mails?

Sicherheit Zwei Experten der Firma consectra geben Tipps

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Raimund Kieß (li.) und Roberto Becker (re.) sensibilisieren zum Thema IT-Sicherheit - hier im Austausch mit Arleen Becker von der Beratungsstelle Aue der Verbraucherzentrale Sachsen. Foto: R. Wendland

Erzgebirge. In Sicherheit wiegen, kann sich heute niemand, was die digitale Welt angeht. Findige Hacker haben Mittel und Wege, sich Zugriff auf fremde Systeme zu verschaffen und Daten zu klauen, egal ob Computer, Smartphone oder Soziale Netzwerke.

Auch die Zahl der Viren, die täglich hinzukommt, ist mit 400.000 gigantisch. Wie schnell so ein Angriff passiert, hat jetzt ein Live-Hacking-Event des Sächsischen Innenministeriums im Landratsamt in Annaberg-Buchholz gezeigt.

Wie man sich vor Angriffen schützen kann

Zwei Experten der Firma consectra haben Tipps gegeben, wie man sich vor Angriffen schützen und wie man Sicherheitslücken schließen kann. E-Mails sollte man sich genau anschauen.

Egal ob Anhänge oder eingebundene Links, es ist Vorsicht geboten. Raimond Kieß, Berater und Administrator bei consectra, sagt: "Den größten Schaden richten Fishing-Mails an. Absender können gefälscht sein. Links in E-Mails sollte man nur dann öffnen, wenn sie vorher angefordert worden sind."

Aktuell bleiben und kritisch hinterfragen

Kieß weiß: "Ein Drittel der E-Mails, die man erhält, sind in Ordnung und der Rest sind Fishing- oder Spam-E-Mails." Was Smartphons angeht, raten die Experten keine Apps aus unsicheren Quellen zu nutzen und kritisch zu hinterfragen. Denn wozu braucht beispielsweise eine Taschenlampen-App Zugriff auf die Kontakte des Handy-Nutzers?

Man solle einfach mit gesundem Menschenverstand an die Sache rangehen. Arleen Becker von der Verbraucherzentrale Aue sagt: "Aktualität ist generell wichtig, egal welches System. Je aktueller man ist, umso besser. Virenschutz und eine Firewall sollten auf keinem Rechner fehlen."