Wie sieht Inklusion in der Praxis aus?

Besuch Bundestagsabgeordneter schaut sich Werkstatt für behinderte Menschen an

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Zum Thema Inklusion, Integration und Lebensqualität in Werkstätten für behinderte Menschen lief die Gesprächsrunde - im Bild Alexander Krauß und Werkstatt-Mitarbeiterin Petra Pommer aus Bad Schlema. Foto: R. Wendland

Schneeberg. Inklusion, Integration und Lebensqualität in Werkstätten für behinderte Menschen - wie sieht das in der Praxis aus? Unter dieser Überschrift ist jetzt beim Invitas-Lebenshilfewerk in Schneeberg eine Veranstaltung gelaufen, wo man dieses Thema näher betrachtet und Gedanken ausgetauscht hat.

Es hat sich schon viel getan

Wie Invitas-Geschäftsführer Heiko Buschbeck erklärt, zählt man in Schneeberg aktuell 100 Mitarbeitende, man hat gut 300 Behinderte, die in den Werkstätten arbeiten und knapp 30 Menschen mit Behinderung, die eine berufliche Bildung absolvieren. Neben der Werkstatt in Schneeberg, gehören auch das SAMOCCA Cafe in Aue und die Tischlerei in Bad Schlema zur Invitas.

Zudem, so Buschbeck, sind Menschen mit Behinderung in Unternehmen der Region vertreten. Es habe sich viel geändert. "Es ist schön, wenn man Unternehmer überzeugen kann, dass Menschen mit Behinderung in der Lage sind, hochwertige Arbeit abzuliefern und das zuverlässig", sagt er.

Inklusion voranbringen

Initiiert hat die Runde der CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Krauß. Er sagt: "Es wird sicher auch ein Thema der Koalitionsverhandlungen sein, wie man Inklusion voranbringt, damit behinderte Menschen an der Gesellschaft teilhaben können." In Schneeberg beim Lebenshilfewerk werde eine sehr gute Arbeit geleistet. Krauß: "Es ist ein großer Vorteil, wenn behinderte Menschen die Möglichkeit haben, am Arbeitsprozess teilhaben zu können. Ich bin der Ansicht, dass man auf Behinderten-Werkstätten nicht verzichten kann."