Wie wird der Auersberg attraktiver?

Projekt Stadt Eibenstock plant Blockhütte mit Informationszentrum

Eibenstock. 

Eibenstock. Auf dem Auersberg ist jetzt ein Projekt zum Abschluss gebracht worden, an dem die Stadt Eibenstock und der Zweckverband Naturpark "Erzgebirge/Vogtland" gemeinsam gearbeitet haben. Das Ganze ist ein grenzüberschreitendes Projekt und wurde über die Euregio Egrensis gefördert.

Was ist neu?

Der Turm ist immer noch der alte, im Jahr 1860 erbaut. Das Kleinod ragt 26 Meter in die Höhe. Es ist der älteste Steinturm in Sachsen, der Auersberg - inmitten des Naturparks gelegen - ist ein Pfund im touristischen Bereich. Wie Landrat Frank Vogel, gleichzeitig Vorsitzender des Zweckverbandes, erklärt, zähle man im Jahr im Durchschnitt 10.000 Besucher auf dem 1.018 Meter hohen Auersberg. Dazu gehören nicht nur Wanderer, sondern auch Mountainbiker. Entstanden sind Informationstafeln, die zur Wissensvermittlung beitragen und ein damit auch die Attraktivität erhöhen. "Wir wollen sowohl den Innenbereich als auch den Außenbereich des Turmes weiter verschönern", sagt Vogel, der unter anderem davon spricht, dass weitere Informationstafeln angebracht werden sollen.

Vor dem Hintergrund: man wolle ein stückweit auch auf die Flora, Fauna und die Tierwelt hinweisen, die es in der Region gibt und damit Besuchern die reizvolle Natur näherbringen. Im Eingangsbereich soll ein Drehkreuz entstehen. Wie Frank Vogel erklärt, wolle man die Einnahmen ausschließlich für die Instandsetzung und Werterhaltung des Turmes und der Ausstellung verwenden. Eibenstocks Bürgermeister Uwe Staab sagte: "Unter Regie der Kommune soll noch ein Blockhaus als Infozentrum entstehen."