Wieder grüßt das Murmeltier: Erzgebirge Aue verliert 2:4 in Essen

Veilchen starten bei Rot-Weiß Essen eine Aufholjagd, belohnen sich aber nicht

Aue

Wieder grüßt das Murmeltier: Der FC Erzgebirge Aue wartet im Jahr 2026 weiterhin auf einen Sieg. Die Begegnung gegen Rot-Weiß Essen im Stadion an der Hafenstraße endete aus Auer Sicht mit einer 4:2-Niederlage (3:1). Mit gesenkten Köpfen verließen die ganz in lila spielenden Profis und das Funktionsteam der Veilchen den Platz. An der Gästetribüne gab es nach der Begegnung erneut Gesprächsbedarf. Die Frustration unter der mitgereisten Anhängerschaft dürfte groß gewesen sein. Die Fans der Lila-Weißen sind leidgeprüft.

Trainer kritisiert einfache Gegentore

Genauso geht es auch FCE-Cheftrainer Christoph Dabrowski, der nach der Begegnung ordentlich bedient war. „Die Gegentore fallen zu einfach“, ärgerte er sich im Interview bei Magenta Sport.

Veilchen zeigen Kampfgeist

Den eisernen Willen auch in scheinbar aussichtlosen Situationen wiederzukommen, kann er seinem Team wahrlich nicht absprechen. Denn nach 37 Minuten lag der FC Erzgebirge Aue mit 3:0 am Boden. Die Traumtore für die Gastgeber schossen Torben Musel (28.), Jannik Hofmann (32.) und Marek Janssen (37). Wohl (fast) jeder im Stadion und vor dem Fernseher sah Rot-Weiß Essen als klaren Sieger vom Platz gehen. Doch das Team von Cheftrainer Christoph Dabrowski gab sich nicht auf, sondern kämpfte sich mit viel Engagement zurück. Noch vor der Pause gelang Jannic Ehlers (45.+2) der erste Veilchentreffer in dieser Begegnung.

Chancen vergeben – Abstiegsgefahr wächst

Während in der ersten Halbzeit der Tabellenunterschied zwischen den beiden Teams deutlich zu sehen war, verschwamm das Bild in der zweiten Halbzeit über weite Strecken. Der FC Erzgebirge Aue gab sich zu keiner Zeit auf und drückte dem Spiel zunehmend seinen Stempel auf. Die Erzgebirger warfen sich in jeden Zweikampf. Der Anschlusstreffer durch Marcel Bär (61.) war völlig verdient. Doch dann war es mal wieder zum Haare raufen. Die Veilchen vergaben gute Möglichkeiten zum Ausgleich. „Es ist bitter, dass wird das 3:3 nicht gemacht haben“, monierte Cheftrainer Dabrowski im Interview bei Magenta Sport. Die Strafe folgte auf dem Fuß. Kaito Mizuta strafte die Veilchen mit dem vierten Treffer für Rot-Weiß Essen ab und band den Sack für sein Team zu. Rot-Weiß Essen klettert in der Tabelle auf den 3. Tabellenplatz und spielt weiter um den Aufstieg mit. Aue scheint die Abstiegsplätze gebucht zu haben. Der SSV Ulm mit Ex-Veilchen-Trainer Pavel Dotchev kann morgen mit Sieg und Remis an den Lila-Weißen vorbeiziehen. Die Chance auf den Klassenerhalt schwindet für den FCE weiter.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Auch interessant für dich