Wieder Motorenrattern am alten MZ-Werk

Oldtimertreffen 500 Teilnehmer kommen zur Veranstaltung in Zschopau

Zschopau. 

Zschopau. Zwei Liebhaber historischer Fahrzeuge aus Chemnitz sind gerade dabei, in Zschopau eine Tradition aufzubauen. Am ehemaligen MZ-Werk, das heute als Multi-Zentrum Zschopau (MZZ) bezeichnet wird, wollen Wolfgang Linke und Frank Seelig ein Oldtimertreffen etablieren. Nach der Premiere im vergangenen Herbst war es nun zum zweiten Mal soweit.

Oldtimer aus Nah und Fern in Zschopau

Und die Veranstaltung erwies sich durchaus als Erfolg, denn am zweiten der insgesamt drei Tage waren mehr als 500 Teilnehmer vor Ort. Dazu gehörten auch Vertreter aus anderen Ländern, wie Seelig betont. "Zwei Holländer waren auf einer 250er-ETZ angereist. Sogar einen Mann aus England konnten wir begrüßen", berichtet der 59-jährige Chemnitzer. Ebenso vielfältig war die Spanne der Fahrzeuge, zu denen auch einige elegante "Schlitten" aus den USA gehörten. Laut Wolfgang Linke prägten jedoch in erster Linie Fahrzeuge aus DDR-Zeiten das Bild bei diesem Oldtimertreffen. "Unter anderem fuhren auch Armee-Fahrzeuge der damaligen Nationalen Volksarmee vor", freute sich der 67-Jährige über einen alten Ural und die urige Tatra-Zugmaschine. Trabis und Wartburgs durften daneben nicht fehlen.

Spenden von Erlös für krebskranke Kinder

Vor allem nutzten aber viele Motorrad-Fans die Gelegenheit, mit ihren MZ-Maschinen deren "Geburtsort" zu besuchen. "Genau deshalb waren wir auch sofort begeistert von dieser Location. Wir wollen unsere Treffen an einem Ort durchführen, wo eine große Tradition herrscht", erklärt Seelig. Am alten MZ-Werk, wo eine große Parkfläche außerdem genügend Platz bietet, seien die Bedingungen ideal. Daher hoffen die von der Stadt und vom Multizentrum unterstützten Initiatoren, dass beim nächsten Treffen Ende September noch mehr Teilnehmer können. Damit würde auch der Erlös steigen, der für krebskranke Kinder in Chemnitz gespendet wird.