Winterwanderung weckt riesiges Interesse

Waldtour Kirche und Jagdverband freuen sich über Teilnehmerrekord

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Jagdpächter Michael Hetzer (vorn) und seine Frau Barbara hatten während der Wanderung viel Interessantes über den Wald zu erzählen.Foto: Andreas Bauer

Dittersdorf. Über einen neuen Teilnehmerrekord haben sich die Organisatoren der Dittersdorfer Winterwanderung gefreut. Mehr als 60 Personen waren diesmal gekommen, um bei einer knapp vierstündigen Tour den Wald an der Dittersdorfer Höhe zu erkunden. Dass rund die Hälfte der Teilnehmer Kinder waren, stimmte Dirk Müller besonders glücklich. Schließlich hatte der Kirchenvorstand die Tour einst mit einigen Mitstreitern ins Leben gerufen, um speziell bei der jüngeren Generation Interesse an Tieren und Pflanzen zu wecken.

Unerwarteter Andrang bei der Wanderung

"Vor 15 Jahren hatten wir zum ersten Mal die Idee, auch in der kalten Jahreszeit mit den Kindern einfach mal loszuziehen, um raus aus der Stube mitten hinein in die Natur zu kommen", erklärt Dirk Müller. Seither hat er schon alles erlebt, was das Wetter betrifft - von meterhohem Schnee bis hin zu milden, verregneten Tagen. Doch diesmal spielte Petrus so gut mit wie selten zuvor. Zwar war es kalt, doch lag dadurch noch Schnee und die Sonne machten die niedrigen Temperaturen erträglich. Nachdem sich zunächst nur 20 Leute verbindlich angemeldet hatten, sagten viele noch kurz vor dem Start ihre Teilnahme zu, sodass der Organisator für die Rast im Wald noch zusätzlich Verpflegung besorgen musste.

Den Kindern die Natur näher bringen

Zunächst einmal lauschten aber vor allem die Kinder während der Wanderung gespannt den Worten von Michael und Barbara Hetzer. Das Ehepaar aus Dittersdorf gehört zum Jagdverband Zschopau - und hilft bei der Winterwanderung fleißig mit. Erst eröffneten die Wald-Experten die Tour mit ihren Jagdhörnern, dann erzählten sie viel über den Wald - von den Spuren der Tiere im Schnee bis hin zu den Schäden des letzten Sturmtiefs. "Uns geht es darum, den Kindern die Natur näher zu bringen. Außerdem wollen wir die Jagd als Teil des dörflichen Lebens erklären", sagte Michael Hetzer, der die Veranstaltung ebenso als vollen Erfolg einstufte wie Dirk Müller.