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Chemnitz

"Wir bringen nicht den Fisch, sondern die Angel!"

Sozial Miriquidi goes Africa hilft Menschen in Gambia

Bärenstein. 

Bärenstein. Sie sind engagiert und bringen Hilfe direkt vor Ort: Die Mitglieder des Vereines Miriquidi goes Africa. Seit 2016 gibt es den Verein, doch bereits seit dem Jahr 2013 setzten sich die Leipziger Janine und Rico Malz sowie Stephanie und Mario Wolf aus Bärenstein für die geniale Idee ein, Menschen mit speziellen Projekten in dem afrikanischen Land Gambia zu helfen.

Mario Wolf erklärt dazu: "Wir haben vor einigen Jahren die Idee gehabt Menschen in Afrika zu helfen, die sich später selber helfen. Seit 2013 fahren oder fliegen wir mindestens einmal im Jahr nach Gambia und betreuen unsere Projekte auf eigene Kosten. Denn die Spendengelder des Vereins sollen zu 100 Prozent in Afrika ankommen. Unser Motto: 'Wir bringen nicht den Fisch, sondern die Angel!' wird seit dem ersten Tag konsequent umgesetzt."

Hier werden Hilfsgüter und "alte" Autos versteigert

Um ihr Projekt vorzustellen laden die Helfer am nächsten Freitag, dem 13. September um 19 Uhr zu einer Info-Veranstaltung mit Fotoshow in die ev.-luth. Erlöserkirche zu Bärenstein ein. Bereits mehrmals nahmen die Vereinsmitglieder an der Charity Rallye Dresden - Banjul teil. Bei dieser Rallye werden Hilfsgüter, vor allem jedoch "alte" Autos nach Gambia gebracht und dort versteigert. Rico Malz war als erster bei dieser Rallye dabei und erzählte: "Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie weit man in Afrika mit zehn Euro kommt. Man kann Schulbücher, Lebensmittel und alltägliche Dinge kaufen."

Kleine Schritte, um die Spendenaktionen sinnvoll umzusetzen

2018 fuhr Stephanie Wolf bei der Rallye mit. Dabei ging es durch sieben Länder und durch die Sahara. Sie weiß: "Wir haben festgestellt, dass viele Spendenaktionen völlig sinnlos sind. Deshalb machen wir kleine Schritte. Zu unseren Projekten gehören eine Schule, eine Geburtenstation und eine Mülldeponie, in der man aus Müll Kompost macht, den jeder braucht. In Afrika ist man mittendrin in der Armut. Und trotzdem sind die Menschen herzlich und freundlich." All dies gibt es beim Info-Abend zu erleben.



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