Wird der Umbau bis zur Landesausstellung bewältigt sein?

Sanierung Umbauarbeiten des Bergbaumuseums Oelsnitz

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Aufgrund der anstehenden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen bleibt das Bergbaumuseum Oelsnitz seit dem 7. Januar erst einmal geschlossen. "Ein erster Teil der neuen Dauerausstellung soll am 25. April 2020 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Die wesentlichsten strukturellen Änderungen werden sein, dass sich der Museumsrundgang der künftigen Dauerausstellung innerhalb eines Gebäudekomplexes befindet und vollständig barrierefrei ist sowie Verbesserungen im Sanitärbereich. Des Weiteren wird im Förderturm ein Fluchttreppenhaus in Stahl-Glas-Bauweise eingebaut, um den Förderturm zumindest nur in geführten Gruppen mit begrenzter Personenanzahl erlebbar zu machen.

Berechnet wurden Kosten in Höhe von 18.25 Millionen Euro.

"Aktuell gehen wir mit einer groben Terminplanung von einem Ende der Umbaumaßnahmen im Frühjahr/Sommer 2023 aus", sagte Mattias Meyer. Der Zeitrahmen des 2. Bauabschnitts mit der Sanierung von Hängebank und dem gesamten Förderturm hängt stark vom Zustand der vorhandenen Bausubstanz und dem damit verbundenen Sanierungsaufwand ab.

Zunächst besitzt aber der 1. Bauabschnitt Vorrang mit dem Ziel: Eröffnung der Landesausstellung mit dem "Schauplatz Kohle" im Bergbaumuseum Ende April 2020. In der Kostenberechnung als Ergebnis der Entwurfsplanung, die auch als Grundlage für den Fördermittelantrag dient, wurden für das gesamte Vorhaben Kosten in Höhe von 18,25 Millionen Euro brutto ermittelt.